Ruckediguh, ruckediguh, Blut ist im Schuh – Barky ist eben nicht Cinderella…

Am 05.04.2019 ging Stefan – wie jeden Morgen – mit Barky spazieren. Als die beiden nach Hause kamen, entdeckten wir plötzlich kleine Blutabdrücke auf dem Boden und untersuchten daraufhin Barkys Pfoten. Einen seiner Pfotenballen hatte er sich aufgeschnitten. Offensichtlich war er in eine Scherbe oder ähnliches getreten, hat sich unterwegs und auch zuhause allerdings nichts anmerken lassen.

Wieder einmal zahlte sich sorgfältiges Training aus, Barky ließ sich ohne Probleme anfassen und ich konnte die Wunde säubern und versorgen. Ich polsterte die Zehenzwischenräume mit Polsterbinde aus, verband sie Pfote und das Bein erst mit einer Lage Polsterbinde und anschließend mit einer Mullbinde. Wie ihr sehen könnt, nahm Barky das sehr gelassen hin.

Am Schluss sicherte ich das Ganze mit Fixierbinde. So konnte nichts verrutschen und Barky konnte zuhause ganz normal herumlaufen.

Bevor es nach draußen ging, zogen wir ihm noch einen Pfotenschuh darüber, um den Verband zu schützen. Auch diesen Schuh hat Barky sehr schnell akzeptiert.

Einmal kurz schauen, was da los ist…

… und schon war Barkys Welt wieder in Ordnung.

Ich wechselte den Verband täglich und nach wenigenTagen verschloss sich die Wunde. Auf diesem Foto sieht man sehr schön, wie sich die Ballenhaut von innen neu bildete.

Nach ca. 6 Wochen war die Pfote wieder in Ordnung. Hätte es stark geblutet oder sich entzündet, wären wir natürlich zum Tierarzt gefahren, aber diesmal reichte meine Versorgung aus. Ich bin stolz auf Barky, dass er mir vertraut und ich ihn überall anfassen und versorgen kann. So soll es auch sein.

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