Jun 06

Barky bei der Mitmach-Aktion Dogdance auf der Rassehundausstellung Neunkirchen

Auf der Rassehundausstellung Neunkirchen lernten wir Irmhild mit der Kromfohrländer-Hündin Chiva vom fünfzinnigen Hochzeitsturm kennen. Die beiden sind erfolgreich im Dogdance unterwegs und luden uns am zweiten Tag der Rassehundausstellung Neunkirchen zur Mitmach-Aktion Dogdance im Ehrenring ein.

Da Barky meistens viel Spaß am Erlernen kleiner Tricks zeigt und auch schon einige wie „Gib Pfote“ oder „Gib fünf“ beherrscht, habe ich nicht lange überlegt und mich mit Leckerchen bewaffnet gemeinsam mit einigen anderen Neulingen in den Ring gewagt und mal auszuprobieren, ob das was für uns ist und wie gut man seinem Hund Tricks beibringen kann.

Ganz erwartungsvoll fixierte Barky mich, er konnte kaum erwarten, dass es los ging. Die erste Übung war „Twist“ – Barky kannte das als „Dreh dich“. Das konnte er schon sowohl rechts- als auch linksherum.

Anschließend lernten wir das Kommando „Kreis“. Der Hund läuft dabei in einem Kreis um den Menschen herum. Das war schon etwas schwieriger vom Handling, das Leckerchen hinter dem Rücken in den Händen zu tauschen und dabei die Aufmerksamkeit des Hundes nicht zu verlieren.

Eine weitere Übung, die recht einfach zu erlernen ist, war „Zick-Zack“ – während der Mensch geht, läuft der Hund im Slalom durch die Beine. Für Leute mit Rechts-Links-Schwäche ist das nix, aber wir haben es ganz gut hinbekommen.

Das letzte Kommando, was wir lernten war die „Pole-Position“, der Hund stellt sich zwischen unsere Beine. Diese Übung fand ich am schwierigsten zu erlernen, Barky brauchte etwas, bis er sich unter mich stellte. Das zeugt auch von viel Vertrauen, was der Hund zu seinem Besitzer haben muss, damit er das macht.

Nach einigen Minuten probierten wir es mit einer kleinen Choreografie aus den gerade erlernten Tricks. Das war Barky dann scheinbar doch etwas zu viel. Ich merkte schnell, dass er abschaltete. Plötzlich waren die Hunde rechts und links neben uns spannender als das Dogdance und ich verlor nach und nach seine Aufmerksamkeit. Nach den anstrengenden zwei Tagen sei ihm die Ruhe und Erholung gegönnt.

Uns hat der Ausflug ins Dogdance gut gefallen, Barky erlernt gerne solche Tricks und der Vorteil ist, dass man das zuhause ganz ohne Termindruck und Hilfsmittel üben kann – es ist eine tolle Beschäftigung für Mensch und Hund und fördert das Vertrauen und die Bindung. Bestimmt werden wir zukünftig einige Elemente weiter üben und vertiefen, das ist einfach schöne aktive Hunde-Zeit.

Jun 06

Internationale und Nationale Rassehundausstellung Neunkirchen 04./05. Juni 2017

Pünktlich zu Barkys erstem Geburtstag machten wir uns über das Pfingstwochenende auf den Weg ins Saarland zur Internationalen und Nationalen Rassehundausstellung Neunkirchen.

Barky war der einzige gemeldete Rüde in seiner Altersklasse und so hofften wir natürlich darauf, dass ein „Vielversprechend“ mit Anwartschaft für den Deutschen Jugendchampion VDH dabei herausspringen würde.

Am ersten Tag (Internationale Ausstellung) war die Ausstellung zu gut besucht. Aufgrund der vielen Menschen und der engen Gänge, die teilweise nicht mehr betreten werden konnten, wurde irgendwann der Zugang zum Gelände gestoppt und nicht nur Besucher, sondern auch Aussteller durften das Gelände nicht mehr betreten. Ärgerlich für alle, die von weit hergereist sind – es soll sogar Engländer getroffen haben, die ihre ordentlich gemeldeten Hunde nicht mehr ausstellen durften. Wir trafen um 10 Uhr auf dem Ausstellungs-Gelände ein, hatten noch Glück und kamen rein.

Auf der Suche nach unserem Ring durchquerten wir das Gelände einmal komplett, um festzustellen, dass der Ring in einem anderen Zelt eingerichtet wurde, als ursprünglich vorgesehen war. Auf dem Weg trafen wir Karin mit ihrer Kromfohrländer-Hündin Caramell von der Backnanger Bucht, die in der offenen Klasse ausgestellt werden sollte. Gemeinsam zwängten wir uns durch die Menschenmassen im viel zu engen Hauptgang des Zeltes, und erreichten dann schon etwas genervt unseren Ring.

Hinter dem Zelt fanden wir noch ein kleines Plätzchen für unsere drei Klappstühle und waren froh, dass die Kromis sich unter solchen Bedingungen so ruhig und souverän verhielten. Sie ertrugen das Gedränge unterwegs geduldig und konnten sich dann auf unserem Schoß entspannen. Beide Hunde verstanden sich auf Anhieb sehr gut und waren sehr interessiert aneinander.

Mit einstündiger Verspätung startete dann endlich unser Durchgang, inzwischen waren wir unter freiem Himmel sitzend bei ca. 11 Grad etwas durchgefroren.

Erst war Barky an der Reihe, er startete in der Jugendklasse (9-18 Monate).

Wir liefen zwei Runden durch den Ring, dann wurde Barky auf dem Richtertisch von Frau Reinelt-Gebauer begutachtet. Sie sah ihn sich genau an, kontrollierte die Zähne und gab mir einen Hinweis, wie ich Barky auf dem Tisch besser halten solle, damit ich nicht an der Ausstellungsleine ziehe, wenn er sich bewegt.

Nach der Begutachtung liefen wir wieder eine Runde im Ring, so dass Barkys Gangwerk gut beurteilt werden konnte. Anschließend musste er ruhig stehen – diesmal am Boden. Mit den Worten „Glückwunsch zum V1“ entließ uns die Richterin aus dem Ring. Ich traute mich kaum, mich richtig zu freuen, wollte das lieber erstmal schriftlich sehen.

Nun war Caramell an der Reihe. Sie lief sehr schön mit erhobenem Kopf, während Barky seinen eher hängen ließ. Auf dem Tisch fühlte sie sich jedoch gar nicht wohl, machte einen Buckel und zog die Rute ein. Trotzdem ließ sie sich aber anfassen und bekam ebenfalls ein V1 als Bewertung.

Anschließend mussten wir beide nochmal im Ring um die Entscheidung für den BOB/BOS (den Besten Hund der Rasse und den Besten Hund der Rasse des anderen Geschlechts) laufen. Caramell gewann hier und erhielt den Titel BOB, Barky dann den BOS.

Nach weiterer Wartezeit erhielten wir unsere Unterlagen.

Internationale Rassehundausstellung Neunkirchen:

Richterbericht:
12 Monate, harmonisch aufgebauter Rüde, dunkle Augen, vorzügliches Pigment, vorzügliche Brusttiefe, zeigt sich frei

Zuchtrichter: Frau Linda Reinelt-Gebauer

Bewertung:
Vorzüglich 1
Anwartschaft Deutscher Jugendchampion VDH
Bester Junghund
BOS
Saarland Jugendsieger

Super stolz auf unsere Hunde kauften wir noch ein Geburtstagsgeschenk für Barky und stärkten uns dann erstmal. Natürlich musste auch ein Foto her, denn für den Saarland Jugendsieger und für Caramells Saarland Sieger erhielten beide Hunde eine Schleife, die sie stolz präsentierten.

Müde und in der Hoffnung auf eine bessere Organisation und weniger Menschen am nächsten Tag verließen wir das Ausstellungsgelände am späten Nachmittag.

Im Hotel war dann nochmal Zeit für ein hübsches Foto und Barky bekam dann endlich sein Geschenk zum ersten Geburtstag – ein Quietsche-Hund mit Kordel, über den er sich sichtlich freute.

 

Am zweiten Tag (Nationale Ausstellung) trafen wir uns mit Karin und Caramell schon etwas früher, denn wir wollten nicht in die Lage derer kommen, die evtl. nicht mehr auf das Gelände gelassen werden, um ihren Hund auszustellen, falls es wieder zu voll werden würde. Unsere Sorge war jedoch unbegründet, diesmal waren die Ringe mit einem Flatterband abgeteilt und auch die Gänge wurden freigehalten. Es waren auch weniger Menschen da, insgesamt war die Veranstaltung also etwas luftiger und entspannter und auch besser organisiert.

Diesmal befand sich unser Ring in einem anderen Zelt und Karin hat uns schon einen Platz direkt am Ring freigehalten. Die beiden Hunde freuten sich über das Wiedersehen und spielten erstmal etwas. Wir stellten fest, dass es sicher tolle Welpen aus einer Verpaarung mit Caramell und Barky geben würde, wenn Barky in zwei Jahren eventuell gekört werden wird.

Nach den Pudeln waren die Kromfohrländer an der Reihe und diesmal gab es für uns sogar mentale Kromi-Unterstützung von Irmhild mit Chiva vom fünfzinnigen Hochzeitsturm, worüber wir uns sehr freuten.

Ich lief mit Barky eine Runde durch den Ring.

Anschließend fragte uns der Zuchtrichter, Herr Csik, ob das Richten auf dem Tisch oder am Boden besser für die Hunde sei. Ich sagte, dass es auf dem Tisch kein Problem für uns wäre und da stand mein Barky dann – ganz offen, frei und recht entspannt auf dem Tisch, während ich gleich versuchte umzusetzen, was Frau Reinelt-Gebauer mir am Vortag vermittelt hatte.

Herr Csik hatte noch einen zweiten Zuchtrichter dabei, der wohl entweder noch in Ausbildung war oder seine Lizenz um weitere Hunderassen erweiterte. Doch Barky ließ sich auch nicht von zwei Männern beeindrucken und stand brav und freundlich auf dem Tisch.

Nach der Begutachtung liefen wir einmal diagonal durch den Ring, damit Herr Csik Barkys Gangbild sowohl von vorne als auch von hinten beurteilen konnte. Danach musste Barky nochmal für eine abschließende Begutachtung still stehen.

Anschließend vergab Herr Csik uns ebenfalls ein „Vorzüglich“.

Nach uns war wieder Caramell an der Reihe. Erst zwei Runden durch den Ring, was sie auch gut gemacht hat.

Sowohl Caramell als auch Barky fühlten sich heute wohler und benahmen sich doch sehr ordentlich auf dem Richtertisch.

Caramells Lauf in der Diagonalen – hier war sie besonders schön und aufmerksam – Kopf und Rute erhoben und mit viel Schwung und Temperament. So sollte ein guter Kromfohrländer im Ring laufen – das üben wir dann nochmal etwas verstärkt.

Noch ein letzter Blick für die Gesamtbeurteilung und auch Caramell erhielt ein „Vorzüglich“.

Nun ging es wieder für uns beide in den Ring für den BOB/BOS.

Auf den Fotos kann man gut erkennen, warum auch heute Caramell den BOB geholt hat und Barky den BOS bekam. Sie lief und stand etwas besser, wir gönnen es euch von ganzem Herzen.

Nationale Rassehundausstellung Neunkirchen:

Richterbericht:
1 Jahr alt, maskulin, sehr schöner Kopf, gute Front, könnte etwas mehr Brustkorb haben, fester Rücken, gut gewinkelt, flüssiges Gangwerk

Zuchtrichter: Herr Istvan Csik

Der Richter erwähnte noch Barkys schönen Zähne und fand ihn etwas dünn. Zuhause haben wir das dann nochmal kontrolliert, bei einer Größe von 43 cm wiegt er 12,6 kg – das ist eigentlich ein normales Gewicht für den Kromi – wir werden das nochmal beobachten.

Bewertung:
Vorzüglich 1
Anwartschaft Deutscher Jugendchampion VDH
Bester Junghund
BOS
Jugendsieger Neunkirchen

Diesmal gab es für den Jugendsieger eine Medaille ohne besondere Aufschrift, deshalb haben wir nach den tollen Schleifen-Fotos von gestern auf gemeinsame Bilder von Barky und Caramell heute verzichtet.

Barky hat sich an beiden Tagen gut präsentiert, am zweiten Ausstellungstag sogar noch besser auf dem Tisch mitgemacht als am ersten Tag. Unser Laufen möchte ich gerne noch etwas verbessern, da fehlt es ihm optisch noch etwas an „Aufmerksamkeit“, er trabt eben einfach neben mir durch den Ring und ich hatte ihn nicht so richtig „bei mir“. Ich denke, dass war auch der Grund, dass Caramell letztendlich an beiden Tagen noch den BOB geholt hat und Barky dann jeweils den BOS.

Trotzdem freuen wir uns natürlich riesig über seine Erfolge und haben nun alle notwendigen Anwartschaften zusammen, so dass wir für Barky nun den Titel „Deutscher Jugendchampion VDH und Klub“ beantragen können und das macht uns ganz stolz.

Aufgefallen ist mir an beiden Tagen, wie entspannt sowohl Barky als auch Caramell waren. Sie verstanden sich auf Anhieb prima, haben miteinander gespielt und sich ansonsten in der Menschen- und Hundemenge sehr wesensfest verhalten und entspannt neben dem Ring gelegen, während andere Rüden und Hündinnen sich vor ihren Nasen präsentiert haben. Nur bei einigen wenigen Rüden hat Barky gemeckert – unter anderem bei einem Kooiker, ansonsten haben ihn die anderen Hunde nicht wirklich interessiert.

Einige Leute haben uns als Kromfohrländer erkannt und ein Interessenten-Paar mit Kindern hat uns sogar in dem Getümmel entdeckt, sich über die Rasse informiert und fand Barky und Caramell ganz hübsch und toll.

Barky hat die Ruhrkromis ganz hervorragend präsentiert und wir sind glücklich, zufrieden und etwas müde sicher wieder nach Hause gekommen.

 

 

 

Mai 30

9. Dortmunder Kromi-Spaziergang – ausgefallen wegen Hitze

Für den 29.05.2017 war der 9. Dortmunder Kromi-Spaziergang am Schacht V geplant. Das Wetter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Bei über 30 Grad Hitze wollten wir einen ausgiebigen Spaziergang weder uns noch unseren Hunden antun.

Stattdessen trafen sich Barky und Arya mit Julia und mir bei uns zuhause im Garten. Die Hunde spielten ein wenig, hatten die Möglichkeit im Wasser zu planschen und ruhten sich aus, während wir es uns bei Erdbeeren, Eis, kühlen Getränken und netten Gesprächen gut gehen ließen. Arya brachte sogar kaltes Kalbsbrustbein mit, welches die Hunde mit Wonne knabberten.

Abends haben wir dann noch eine kleine Runde durchs Feld gedreht, somit gab es also doch einen Mini-Spaziergang. Wenn es sich wieder abgekühlt hat, findet auch das normale Treffen wieder statt.

Mai 26

8. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Heute Vormittag trafen sich die beiden Kromis Arya und Barky mit dem Mischlings-Kumpel Scotty am Schacht V zum Spaziergang durch die Felder.

Nach einiger Zeit kamen wir an einen kleinen Teich.

Während Arya und Scotty fleißig Stöckchen sammelten, traute sich Barky überhaupt nicht ins Wasser, sondern sprang aufgeregt am Ufer herum.

Irgendwann fand auch Scotty die Stöckchen nicht mehr interessant genug, wenn sie zu weit ins Wasser geworfen wurden. Nur Arya schwamm richtig weit hinaus und holte fleißig einen Stock nach dem anderen zurück. Sogar gegen die beiden Rüden, die ihr den Stock dann jeweils gerne abnehmen wollten, setzte sie sich souverän durch.

Zwischenzeitlich sahen die Hunde – hier Arya – ganz schön schmutzig aus – es war eine richtige Schlammkur für die Beine. Der meiste Dreck ging beim Baden wieder weg, der Rest trocknete und fiel dann beim Toben durch die Felder einfach ab, so dass die Hunde nach dem Spaziergang fast wieder komplett sauber waren – eben typisch Kromfohrländer.

Der weitere Weg führte uns teilweise über Trampelpfade durch ein kleines idyllisches Waldstück, bis wir auf einige Felder gestoßen sind. Da die Hunde vorher ihre Geschäfte erledigt hatten und wir weder Gülle noch Dünger riechen/sehen konnten, durften Arya, Scotty und Barky hier toben.

 

Nach zwei Stunden kamen wir fröhlich und etwas geschafft am Parkplatz an und Barky durfte Aryas Hunde-Handtuch probe tragen, was er sich gut gefallen ließ.

 

Wir bedauerten sehr, dass die ehemalige Gaststätte mit Biergarten am Schacht V nicht mehr in Betrieb ist. Gerne hätten wir uns bei einem Getränk noch etwas erfrischt und weiter geplaudert. Die Gegend rund um Schacht V wäre super für eine richtige Kromi-Wanderung geeignet und mit einer Gaststätte zur späteren Einkehr wäre der Ort perfekt – aber leider wurde das Cafè geschlossen.

Da es uns und den Hunden hier so gut gefallen hat und wir an mehreren Stellen immer wieder mal auf Wasser gestoßen sind, werden wir hier öfter spazieren gehen.

Mai 23

7. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am 8. Mai trafen wir uns wieder zum Kromi-Spaziergang im Dortmunder Süggelwald in Brechten.

Diesmal war das Wetter trocken und es waren auch wieder einige Hunde dabei:

Arya von der Florenburg, Scotty, Lulu, Emma und Barky von der Ruhrhalbinsel

Über den Besuch von Kooikerhondje Lulu freute ich mich besonders, wir trafen sie ja schon mal als ganz kleiner Welpe im Wald (siehe hier) und Nicole hat nach längerer Suche Barkys Homepage und damit auch die Termine für unsere Spaziergänge gefunden.

Nach der Begrüßung leinten wir die Hunde ab. Leider hat Emma ihrem Jagdtrieb nachgegeben und sich auf die kleine Lulu gestürzt. Diese hatte keine Chance auszuweichen. Wir gingen dazwischen und holten Lulu von Emma weg.

Nach einer gründlichen Untersuchung von Lulu wurde zum Glück nichts festgestellt, denn Emma hatte nicht gebissen. Wir alle beruhigten uns und Nicole. Brigitte beschloss dann, den Spaziergang für Emma abzubrechen und ging mit ihr alleine einen anderen Weg.

Mir taten sowohl Nicole als auch Brigitte leid, die beide das erste Mal bei unserem gemeinsamen Spaziergang teilnahmen, aber da wir Emma aus der Hundeschule gut kannten, war es für Brigitte kein Problem, uns nicht zu begleiten.

Wir gingen also mit vier Hunden weiter.

Arya, Barky, Scotty und Lulu

Es dauerte einige Minuten, bis wir den Schrecken und die Aufregung vergessen konnten. Danke nochmal an Julia mit Arya, die ganz souverän die Situation im Griff hatte, alles gut analysieren konnte und wieder ganz viel Ruhe reinbrachte.

Der restliche Spaziergang verlief dann aber wie gewohnt sehr harmonisch. Alle waren begeistert, wie gut die kleine Lulu sich in die Gruppe integrierte. Auch die Wippe im Wald meisterte sie mutig und souverän.

Leider durfte Lulu aufgrund eines Verbands an der Pfote nicht ganz so viel mit den anderen Hunden toben, aber beim nächsten Spaziergang ist die olle Socke sicher wieder ab und dann darf sie auch mit rennen und spielen.

Wir freuen uns, nach unserer kurzen Urlaubspause auf den nächsten Spaziergang, der dann mal an einem anderen Ort, den Feldern bei „Schacht V“ stattfinden wird.

Mai 06

6. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am Maifeiertag trafen wir uns wieder zum Kromi-Spaziergang im Dortmunder Süggelwald in Brechten. Obwohl es seit mittags durchgängig regnete, freuten wir uns über insgesamt fünf Kromfohrländer mit ihren Leinenhaltern:

Basima vom glatten Kiesel
Alisha von der Ruhrhalbinsel
Binou von der Ruhrhalbinsel
Barky von der Ruhrhalbinsel
Arya von der Florenburg

Anfangs klärten Basima und Arya, wer von den Damen das Sagen hatte und bis auf wenige Situationen waren sich die beiden einig. Nur als Arya Barky mitteilen wollte, dass er ihr nicht zu sehr auf die Pelle rücken sollte, mischte sich Basima ein und „meckerte“. Kann ja nicht angehen, dass jemand anderes ihren Sohn erzieht. Währenddessen genossen Barky, Binou und Alisha das gemeinsame Rennen und Toben.

Der Rundweg um das Dammwildgehege führte uns an der großen Holzwippe vorbei, die perfekt als Kulisse für das Gruppenfoto geeignet war. Sie bot genug Platz für alle, so dass jeder Hund seine persönliche Individualdistanz wahren konnte. Trotzdem waren die Jungspunde etwas hibbelig und hatten wenig Lust, ruhig und gesittet sitzen zu bleiben. Zu verlockend war doch die Gelegenheit, miteinander zu toben. Vielleicht mochten sie auch keinen nassen Po bekommen.

Zum Glück hörte es etwa nach der Hälfte des Weges auf zu regnen. Doch auch trotz Regen hatten wir Leinenhalter eine Menge Spaß und informative, manchmal auch lustige Gesprächsthemen. Gemeinsam macht es einfach mehr Spaß, seine Hunderunde zu drehen.

Auf der anderen Seite des Dammwildgeheges erklommen die Kromis eine kleine Aussichtsplattform, denn auch sie sollten Spaß haben und unterwegs ein wenig „arbeiten“.

Arya, Binou, Basima, Barky

Arya, Binou, Basima,Barky und Alisha

Nach etwa eineinhalb Stunden kamen wir wieder am Minigolfplatz an. Erst an den Autos entdeckten Alisha und Barky ihre gegenseitige Sympathie, was uns immer wieder schmunzeln lies.

Während Astrid uns ihre neue Hunde-Trennwand präsentierte, hatte sie plötzlich nicht nur zwei, sondern gleich drei Hunde im Auto. Die Hunde erkennen ihre Züchterin immer wieder, freuen sich riesig über Streicheleinheiten und fühlen sich bei ihr nach wie vor willkommen.

 

Viel zu schnell war der schöne Spaziergang wieder vorbei und wir freuen uns schon wieder auf den nächsten.

Mai 01

Barky beim Essener Treffen im Stadtwald

Letzte Woche fanden wir endlich mal wieder die Zeit zum Essener Treffen zu fahren.

Bei strahlendem Sonnenschein spazierten wir mit 5 Kromis und Mix-Hündin Nala durch den Essener Stadtwald. Die Runde war sehr harmonisch, die Hunde tobten ausgelassen und fröhlich miteinander.

Mit dabei waren diesmal von links nach rechts:
Deliah von Crumps Mühle, Ameli und Binou (beide von der Ruhrhalbinsel), Basima vom glatten Kiesel, Barky und Nala

Manchmal war es Barky dann aber doch zuviel – so als Hahn im Korb inmitten von hübschen Mädels:

Uns macht es immer sehr viel Spaß, in der Gruppe Gleichgesinnter unterwegs zu sein, deshalb werden wir nun sicher wieder öfter nach Essen fahren und auch unsere eigenen wöchentlichen Treffen in Brechten weiterhin organisieren und hoffen, dass wir bei uns auch regelmäßig mal auf eine solch tolle Anzahl von Hunden kommen.

Mai 01

5. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am 24. April trafen sich Bark von der Ruhrhalbinsel und Arya von der Florenburg zum Kromi-Spaziergang im Süggelwald mit ihren Leinenhaltern.

Die kleine aber feine Runde war wie immer sehr harmonisch und ich konnte nochmal einige Tipps mitnehmen, wie ich meinen pubertierenden Rüden dazu bekomme, im Freilauf nicht erst beim fünften Wort zu mir zurückzukommen. Danke nochmal für den Tipp, der sich auch mit dem der Pfötchenuni deckte.

Apr 17

Barkys erster Besuch in Wendisch-Evern

Kurz vor Ostern machten wir uns auf den Weg zum Familien-Besuch nach Wendisch-Evern.

Barky verhielt sich während der dreieinhalb-stündigen Autofahrt ruhig und friedlich. Nach ca. zwei Stunden machten wir eine kleine Pause, damit er sich lösen konnte. Zu unserer Erleichterung stieg er anschließend freiwillig wieder ins Auto ein.

Das fremde Haus und dessen Bewohner wurden nach unserer Ankunft erstmal ausgiebig beschnuppert und für freundlich befunden. Lediglich die Keramikgänse auf der Terrasse störten Barky und er bellte sie immer wieder durch die Tür an, gewöhnte sich aber nach zwei Tagen dann doch an ihren Anblick.

Ganz Kromi-typisch fühlte Barky sich dort wohl, wo seine Familie war. Freundlich und offen begegnete er schon nach wenigen Stunden den bisher fremden Familienmitgliedern und lies sich auch gerne streicheln. Toll fand er natürlich unser Schlafzimmer im Keller des Hauses, wo im Gegensatz zum Zuhause seine komplette Familie in einem Zimmer übernachtete und er somit auch nachts all seine Leute um sich hatte. Das gab ihm Ruhe und Sicherheit, so dass er sich den kompletten Aufenthalt über sehr entspannt zeigte. Wenn wir nicht spazieren gingen oder mit ihm spielten, lag er ruhig und zufrieden in unserer Nähe.

An den nächsten beiden Tagen nach unserer Ankunft wollten wir die Oma im Krankenhaus besuchen, da blieb Barky sogar gut zwei Stunden beim Onkel alleine zuhause, darüber freuten wir uns sehr.

Die Spaziergänge durchs idyllische Wendisch-Evern fand Barky sehr spannend, es gab so viele fremde Düfte und Gerüche zu entdecken. Im Dorf blieb Barky angeleint, am Feldrand durfte er dann auch mal toben und rennen.

  

Nach drei Tagen fuhren wir wieder nach Hause. Barky hat sich unseren norddeutschen Familienmitgliedern als freundlicher und ausgeglichener Kromfohrländer präsentiert und ihnen gezeigt, wer da im Sommer bei uns eingezogen ist. Alle waren begeistert von seiner Art und haben ihn ins Herz geschlossen, nur seine Küsschen an die Tante waren dann doch etwas zuviel und nicht so gerne gesehen.

Wir sind von Barkys Charakter mal wieder begeistert und sehen unserem Texel-Urlaub im Sommer nun entspannt und voller Vorfreude entgegen, wo wir nun wissen, dass sowohl eine längere Autofahrt als auch eine fremde Umgebung Barky nicht aus der Ruhe bringen.

Apr 11

Der Kromi ist ein Familienhund

Wer sich über das Wesen der Kromfohrländer informiert, der liest immer wieder davon, wie Mensch-bezogen die Kromis sind. Begriffe wie „Ein-Mann-Hund“ oder auch „Familienhund“ finden sich in den Beschreibungen der Kromfohrländer immer wieder.

Auch wir haben uns gut über die Rasse informiert, bevor wir uns für einen Kromi entschieden haben, durften auch die unterschiedlichsten Kromfohrländer auf diversen Kromi-Wanderungen und bei den wöchentlich stattfindenden Essener Treffen über ein Dreivierteljahr kennen lernen, bevor Barky Teil unserer Familie wurde.

Interessant finde ich die Reserviertheit, mit der erwachsene Kromfohrländer fremden Personen gegenüber auftreten, sie wirken oft etwas kühl und distanziert, wenn man sie nicht näher kennt. Oft habe ich mir vor Barkys Einzug Gedanken gemacht, ob er uns auch wirklich toll finden würde, oder ob er seiner Mama, seinen Geschwistern und vor allem der Züchterin Astrid, seiner bis zum Auszug festen Bezugsperson, lange nachtrauern würde.

B-Wurf von der Ruhrhalbinsel

Die ersten Tage nach Barkys Einzug erwischte ich mich immer wieder dabei, wie sehr ich um seine Aufmerksamkeit buhlte, obwohl wir zu der Zeit noch vom natürlichen Folgetrieb der Welpen profitierten. Wenn Barky wach war, sprach ich ihn ständig an, wollte mit ihm spielen und kuscheln und hoffte inständig, dass er uns irgendwann mal toll finden würde.

Durch tolle Übungen in den Welpenstunden der Pfötchenuni bauten wir unsere Bindung zueinander auf und es kam schnell Routine in unseren plötzlich neuen Hunde-Alltag. Barky lernte immer mehr, uns zu vertrauen und ganz leicht und spielerisch kamen wir uns näher.

Acht Monate lebt Barky nun schon bei uns und mittlerweile kennen wir uns gegenseitig schon sehr genau und gut und ich kann behaupten, dass wir uns gegenseitig schon sehr gut vertrauen können, auch wenn Barky nun in der Pubertät steckt und deshalb nicht immer sofort aufs erste Wort hört.

Tatsächlich kann ich nun aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die Kromis sich einen Hauptmenschen in ihrer Familie suchen, an dem sie sich vorwiegend orientieren. In unserer Familie hat Barky mich als erste Bezugsperson ausgesucht.

Ich verbringe die meiste Zeit mit ihm, da ging das dann doch irgendwie automatisch und mein insgeheimer Wunsch, dass es sich so entwickeln sollte, hat sich also erfüllt. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, werde ich stürmisch begrüßt. Auch wenn wir gemeinsam als Familie unterwegs waren und gemeinsam nach Hause zurück kommen, begrüßt Barky als erstes und sehr intensiv mich, bevor die anderen Familienmitglieder dran sind – sehr zum Leidwesen unserer Töchter, die diese Tatsache nie unkommentiert lassen.

Die meisten Besuche in der Hundeschule, gemeinsame Spaziergänge mit anderen Hunden in der Gruppe oder auch „nur“ Spaziergänge mit Barky alleine nachmittags mache ich. Auch wenn ich mich nach der Arbeit im Büro dem Haushalt oder der Gartenarbeit widme, finde ich immer wieder Zeit, Barky aktiv mit einzubinden. So werfe ich z. B. auch mal einen Ball oder seine Frisbee draußen im Garten, während ich die Wäsche aufhänge, auf diese Weise bleibt Barky sich eigentlich nie wirklich lange sich selbst überlassen.

Barky zeigt nicht nur bei der Begrüßung, dass ich die wichtigste Bezugsperson für ihn bin, auch im Alltag zuhause hält er sich immer dort auf, wo ich bin. Er folgt mir gerne, wenn ich den Raum wechsle (ohne mich zu begrenzen oder zu kontrollieren) und legt sich dann entspannt zu meinen Füßen ab und ruht oder beobachtet, womit ich beschäftigt bin. Trotzdem muss er natürlich akzeptieren, dass er mir nicht überall hin folgen kann. Dies handhaben wir von Anfang an so und es klappt auch gut.

Trotzdem ist es (zum Glück) nicht so, dass Barky sich ausschließlich an mir orientiert und das finde ich auch gut und wichtig so. Zweite Bezugsperson von Barky ist mein Mann.

Er ist derjenige, der mit Barky in den Tag startet, er ist von Anfang an für die Morgenrunde zuständig, während ich die Kinder für die Schule versorge. Auch Termine der Hundeschule oder Kromi-Wanderungen an den Wochenenden nehmen wir gemeinsam oder abwechselnd wahr, so dass Barky es auch in diesen Situationen kennt, sich an meinem Mann zu orientieren. Mein Mann wird weniger stürmisch begrüßt, dafür schleppt Barky jedesmal ein Spielzeug an und fordert ihn zum gemeinsamen Spielen und Toben auf – eben eine echte Männerfreundschaft.

Zu guter Letzt gehören noch unsere beiden Töchter zur Familie, die schon von Anfang an gerne mit Barky spielen und kuscheln.

Unsere ältere Tochter Nina übt kleine Tricks mit Barky („Gib Pfote“ oder „Gib fünf“, „Dreh dich“ etc.) und geht auch mal alleine eine kleine Runde Gassi mit ihm. Außerdem kämmt sie Barky sehr gerne und liebt es, für ihn da zu sein und sich mit ihm zu beschäftigen. Als ich mal für einige Tage mit unserem Gospelchor verreist war, hat Barky sich neben meinem Mann sehr stark an Nina orientiert.

Unsere jüngere Tochter Jana fordert Barky gerne zum spielen auf oder füttert ihn auch gerne mal. Manchmal begleitet sie uns zu Spaziergängen. In Barkys „Bezugs-Hierarchie“ steht Jana ganz unten, jedoch haben wir von Anfang an darauf geachtet, dass er auch sie mehr oder weniger ernst nimmt und sie nicht nur als Spielpartner ansieht, sondern sich auch von ihr versorgen lässt und bereits bekannte Kommandos in unserem Beisein von ihr befolgen muss, damit er akzeptiert, dass sie ihm auch etwas zu sagen hat und er ihr dann gehorchen muss.

Barky hat sich sehr gut in unsere Familie integriert und sich hervorragend unserem Alltag angepasst. Er kennt es, an fünf Tagen in der Woche bis zu maximal sechs Stunden alleine zu sein und hält das auch gut aus. Eine Woche nach seinem Einzug bei uns haben wir das Alleine bleiben über sechs Wochen lang in ganz kleinen Schritten konsequent gesteigert.

Wenn dann aber alle oder auch nur einzelne Personen unserer Familie zuhause sind, dann blüht Barky auf, steht allzeit für Beschäftigung und Spielchen bereit und genießt förmlich die Aufmerksamkeit, die wir ihm dann schenken.

Während unserer Mahlzeiten liegt Barky meistens unter oder neben dem Tisch mindestens aber im gleichen Raum und kaut dann gerne auf einem Stück Ochsenziemer herum oder hält ein Nickerchen.

Wenn dann abends langsam Ruhe einkehrt, wir die Abendrunde gegangen sind und die Kinder schlafen gehen, dann bekommt Barky seine zweite Mahlzeit und liegt danach immer in dem Raum, in dem wir uns aufhalten. Manchmal kuscheln wir aktiv oder spielen nochmal etwas, meistens reicht es ihm aber einfach dabei zu sein. Da Barky tagsüber schon so viele Stunden alleine bleiben muss, darf er nachts mit im Schlafzimmer (aber nicht im Bett) schlafen. Wir kuscheln dann erst immer noch einen Moment und dann zieht er sich in seine Schlafbox zurück.

Bisher reagiert Barky sowohl freundlich auf jeden Besuch (egal ob fremde oder bekannte Personen) und kennt es auch, andere Leute mit uns zu besuchen, er ist ein richtig freundlicher und aufgeschlossener Hund – ich bin gespannt, wie sich dieses Verhalten zukünftig entwickeln wird, bisher ist von der Reserviertheit gegenüber Fremden noch nichts festzustellen.

Wir als vierköpfige Familie sind mit der Wahl eines Kromfohrländer-Rüden bisher zu 100 Prozent zufrieden. Natürlich haben wir sehr gute Unterstützung seitens unserer Züchterin und der Hundeschule, aber letztendlich müssen wir die Tipps und Ratschläge schon selbst umsetzen und bisher gelingt uns das offensichtlich gut. Wenn man darauf achtet, dass der Kromi schon als Welpe möglichst viele Eindrücke sammeln und Kontakte knüpfen kann und bei der Erziehung alle konsequent zusammenhalten, dann ist auch ein eher sensibler Hund durchaus für Familien mit Kindern geeignet, solange gewährleistet ist, dass alle gewisse Regeln beachten, die Erziehung in der Verantwortung der Erwachsenen liegt und regelmäßige Besuche in der Hundeschule eingehalten werden.

Wir möchten Barky nicht wieder hergeben, sind gespannt, wie er sich weiterhin entwickeln wird und freuen uns darüber, wie sehr er unser Leben als Familie bereichert.

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