Aug 10

Barky trifft Ayu-Mailo beim Essener Kromitreffen

Gestern sind wir endlich mal wieder zum Essener Kromitreffen zu Barkys Züchterin gefahren. Die Gelegenheit, Barkys Halbbruder Ayu-Mailo kennenzulernen, der in Bayern lebt, wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Ein bisschen aufgeregt war ich natürlich schon, denn man weiß nie so genau, wie die Rüden aufeinander reagieren, da kann es schon mal laut werden. Es hatten sich auch einige Interessenten angekündigt, die sollten vom Rüden-Gepöble ja nicht verschreckt werden. Trotzdem erfasst mich schon auf der Fahrt nach Essen die Vorfreude, alle regelmäßigen Treffenbesucher mal wieder zu sehen.

Im Garten angekommen leinte ich Barky schnell ab, damit die Hunde ohne Leine gut miteinander kommunizieren und sich auch ausweichen konnten. Ayu-Mailo und Barky knurrten sich zwar an, wenn sie sich direkt gegenüber standen, aber sie begriffen schnell, dass sie sich auch einfach aus dem Weg gehen und mit den anderen Hunden Spaß haben konnten, so dass es nicht zu weiteren Reibereien zwischen den beiden gekommen ist.

Barky tobte am liebsten mit seiner Schwester Binou, die beiden verstehen sich nach wie vor blendend.

Barky, Binou und Ameli

Den vielen Interessenten gefielen die Kromis auch, sie wurden fleißig gestreichelt. Barky rannte dankbar jedem Ball hinterher, der ihm zugeworfen wurde – Scheu gegenüber Fremden zeigte er nach wie vor nicht. Eher setzte er sich vor jemanden hin und fordert ihn bellend auf, den Ball erneut zu werfen. Es war ein fröhliches Gewusel im Garten.

Alle Kromi-Besitzer beantworteten Fragen der Interessenten, erzählten vom Alltag mit ihrem Hund und bestärkten offensichtlich den Wunsch nach einem eigenen Kromfohrländer.

Nach einem Spaziergang im Park erstellten wir ein Gruppenfoto:

Ayu-Mailo, Basima, Barky, Binou, Ameli und Deliah

Anschließend zeigten wir, wie gelehrig die Kromis sind. Tricks wie „Dreh dich“, „Rolle“, „Zick-Zack“ durch die Beine, „Gib Fünf“ begeisterten die Anwesenden. Ameli kann sogar auf Kommando eine Acht um die Menschen-Beine laufen.

Langsam löste sich dann das Treffen auf und zufrieden und ausgepowert fuhren wir wieder nach Hause. Wir freuen uns schon auf das nächste Essener Treffen und möchten diesmal nicht so viel Zeit bis dahin verstreichen lassen wie beim letzten Mal.

Danke Astrid für die Fotos, ich selbst hatte keine gemacht, mein Handy lag in der Tasche.

Aug 08

Zwingertreffen der Ruhrkromis

Am 17.06. fand ein Zwingertreffen der Ruhrkromis statt.

Um 13 Uhr trafen wir uns am Mechtenberg in Essen und wanderten mit 8 Kromis und 23 Leinenhaltern zwischen Streuobstwiesen und Waldgebieten hoch auf den Mechtenberg, von dem wir die tolle Aussicht genossen. Besonders freute ich mich über die Anwesenheit von Baily mit ihren Leinenhaltern, die den weiten Weg aus Süddeutschland in Kauf genommen und extra in der Nähe übernachtet hatten, damit sie beim Zwingertreffen dabeisein konnten.

Barky, Balia, Baily, Basima, Aiello, Alisha, Baly und Asha

Unsere drei Rüden verhielten sich während der Wanderung friedlich, so dass ich mich zusehends entspannte. Wir alle staunten immer wieder, wie harmonisch und ruhig sie miteinander umgingen.

Barky und Baly, die auf der letzten Wanderung etwas aneinander geraten waren, verhielten sich diesmal sehr kooperativ.

Nach der ca. zweistündigen Wanderung fuhren wir zu Astrids Garten. Dort wartete schon Binou auf uns, die in den letzten Zügen ihrer Läufigkeit lag und deshalb an der Wanderung nicht teilgenommen hatte. Für sie und weitere Hündinnen war ein Bereich des Gartens abgeteilt. Da die Rüden sich jedoch nicht von Binous Läufigkeit beeinflussen ließen, bekam sie ein Höschen an und nun konnten alle Hunde gemeinsam toben.

Binou und Barky begrüßten sich

Nachdem sich alle bei Kaffee, Plätzchen und Kuchen gestärkt hatten, beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen ausgiebig mit den Hunden, während wir Erwachsene unsere Erfahrungen und Tipps in der Erziehung unserer Kromis austauschten.

Barky und Baily spielten gemeinsam mit einem Ball am Tau.

Etwas später kam auch Benjen aus Calden in Hessen zum Zwingertreffen. Alle bestaunten seine Größe und auch er wurde von den anderen Hunden entspannt begrüßt.

Alisha mit ihrem kurzen aber äußerst weichen Fell. Barky bekommt nun wöchentlich ein Ei (-gelb), damit sein Fell genauso samtig weich wird wie das all seiner (Halb-) Geschwister.

Die vier Rüden spielten nicht nur entspannt miteinander, auch ein Gruppenfoto war möglich.

Benjen, Baly, Aiello und Barky

Mama Basima umgeben von ihren Ruhrkromis

Alisha, Benjen, Balia, Basima, Binou, Baily, Barky, Asha, Aiello und Baly

Nach den Gruppenfotos wurde wieder ausgiebig gespielt und gekuschelt.

Balia und Basima

Barky, Binou, Asha und Benjen

Basima, Barky und Baily

Baly mit seinem tollen neuen Halsband

Abends wurde gegrillt. Fleisch und Getränke besorgte Astrids Familie, für die restlichen Beilagen brachte jeder etwas mit, so kamen wir in den Genuss eines richtig leckeren Grill-Buffets. Nach dem Essen machten wir noch einen kleineren Spaziergang im Park.

Da sich Kinder wie auch Erwachsene blendend verstanden und die Hunde die gemeinsame Zeit ebenfalls genossen, blieben wir bei tollem Wetter und sehr netten Gesprächen bis spät in den Abend hinein und bestaunten noch einige Glühwürmchen, die durch den Garten flogen. Erst um Mitternacht kamen wir müde und glücklich zuhause in Dortmund an.

Wir danken Astrid und ihrer Familie für dieses gelungene Zwingertreffen. Wir merkten mal wieder, wieviel Herzblut sie nicht nur in die Zucht ihrer Ruhrkromis, sondern auch in die vielen kleinen Details drumherum stecken, damit wir uns rundum wohlfühlen und immer bei der Erziehung unserer Kromis unterstützt und mit aktuellen Informationen versorgt werden. Immer wieder würde ich mich für einen Ruhrkromi entscheiden.

Jun 29

12. Vest Kromiwanderung 11.06.2017

Am Sonntag nach Pfingsten hatten wir endlich mal wieder Zeit, an einer Kromi-Wanderung teilzunehmen. Wir folgten der Einladung von Melanie und Lars mit Bijou de Monte Salza zur 12. Vest Kromiwanderung in Haltern am See.

Auf dem Parkplatz stellte ich erstaunt fest, dass sich Barky und seine Tante Beetje vom glatten Kiesel im Gesicht äußerst ähnlich sehen (links Beetje, rechts Barky.

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Einige der 23 Hunde und 63 Menschen standen bei der Anreise im Stau, so dass die Wanderung mit einer kleinen Verspätung bei warmen 30 Grad startete.

Der Weg führte uns durch das Waldgebiet entlang der Stever, so dass für Abkühlung sowohl durch den Schatten der Bäume als auch durch einen Sprung ins kühle Nass der Stever gesorgt war. Barky traute sich nach wie vor nicht wirklich ins Wasser, er versuchte, geworfene Stöckchen durch Paddeln mit der Pfote näher ans Ufer zu bekommen, um sie dann herausfischen zu können, ohne selbst reinzuspringen.

Im Schatten der Bäume machte die Wärme den Kromis nichts aus, es wurde zwischendurch gerne getobt.

Wir genossen die Wanderung, informierten die vielen Interessenten über die tollen Kromis und ließen den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Heimingshof ausklingen.

 

Jun 28

10. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am 15.06.2017 luden wir zum 10. Dortmunder Kromi-Spaziergang ein. Aufgrund des Feiertags trafen wir uns schon vormittags und diesmal waren wir mit 8 Hunden und 12 Leinenhaltern eine richtig große Runde.

Mit dabei waren:
Apollo vom Licher Turm
Arya von der Florenburg
Barky von der Ruhrhalbinsel
Bijou de Monte Salza
Coby de Monte Salza
Tinni (Havana Castillo Monte Bensi)
Lulu (Kooiker-Hondje)
Scotty

Unsere knapp zweistündige Wanderung führte uns durch die Felder und Wälder am Schacht V in Dortmund-Kemminghausen. Schnell ließen wir den asphaltierten Weg hinter uns und tauchten ein in die Natur, die man in einer Großstadt wie Dortmund meist nicht vermutet.

Coby war der jüngste Teilnehmer des Spaziergangs. Der Welpe verzauberte uns alle mit seiner süßen Art. Julia und Olli achteten toll darauf, dass er genug Pausen bekam. Es gab viele Arme, die Coby zwischendurch gerne getragen haben. Coby lebt in Lünen und wird uns sicher noch auf dem ein oder anderen Dortmunder Kromi-Spaziergang begleiten.

Auch neu bei uns dabei, ebenfalls aus dem benachbarten Lünen und endlich mal ein Vertreter der rauhaarigen Kromfohrländer war Tinni (Havana Castillo Monte Bensi). Ich danke hier ausdrücklich Maria nochmal für die vielen tollen Fotos, die sie mir für diesen Bericht zur Verfügung gestellt hat.

Unser Spaziergang führte uns an einen kleinen Teich, in dem sich Lulu, Arya und Bijou gerne abkühlten.

    

Ein kleines Schlammbad fand Lulu gut für ihre Haut…

Der Platz im Feld wurde ausgiebig zum Rennen und Toben genutzt – Kromis in Action.

Barky:

Barky und sein Kumpel Scotty aus der Hundeschule

Barky und Bijou

Tinni

Scotty, Bijou und Barky

Scotty

Tinni und Barky

Bijou

Von Apollo haben wir leider kein Einzel-Foto erwischt. Barky und Apollo rasselten einmal aneinander, danach achteten wir sehr penibel darauf, dass die beiden hübschen Rüden sich nicht zu nahe kamen.

Eine Blumenwiese lud zum Fotoshooting ein, jedoch war es für das junge Gemüse noch besonders schwer, ruhig sitzen zu bleiben.

Lulu, Coby, Apollo, Arya, tinni, Bijou, Barky

Scotty, Apollo, Tinni, Arya und Bijou

Arya und Bijou

Tinni, Scotty, Arya und Bijou

Tinni, Barky, Arya und Bijou

Der Weg führte bei der Hitze einige Male durch schattiges Waldgebiet, so dass auch wir Menschen uns zwischenzeitlich über etwas Abkühlung freuten.

Arya

Bijou

Barky, Lulu und Apollo

Scotty

Müde von dem Spaziergan und mit vielen schönen Eindrücken schlummerte Barky dann nachmittags auf meinem Schoß ein.

Danke an alle Beteiligten für euren Besuch unseres Spaziergangs. Es war eine tolle und – bis auf den einen Vorfall zwischen den hormongesteuerten Jungs – sehr entspannte Runde mit sehr netten Gesprächen. Wir begrüßen euch gerne auf unseren weiteren Spaziergängen!!!

Jun 28

Foto-Session zum ersten Geburtstag

Pünktlich zum ersten Geburtstag, den wir mit Barky auf der Ausstellung in Neunkirchen verbrachten, überraschte uns Barkys Züchterin Astrid Hildebrandt mit einem lieben Geburtstagsgruß über den wir uns sehr freuten.

Astrid wünschte sich für diesen Gruß von uns drei Fotos:

1. Der ganze Hund von der linken Seite
2. Der ganze Hund von der rechten Seite
3. Der Kopf des Hundes

Die Fotos hierfür sind in unserem Garten entstanden.

Barky von der linken Seite:

Barky von der rechten Seite (wir finden, das ist seine Schokoladenseite):

Barkys typvoller Kopf mit dem „Kieselgesicht“:

 

Die Gelegenheit habe ich gleich genutzt und für die Ausstellung in Neunkirchen noch etwas mit der Ausstellungsleine gearbeitet. Allerdings muss ich zugeben, dass unser Nachbarshund auf der anderen Seite des Gartenzauns für Barkys tolle Posen und aufmerksame Blicke mit verantwortlich war.

Wir waren heilfroh, dass wir uns zwischen all den schönen Fotos nicht entscheiden mussten und haben das gerne Astrid überlassen.

Wir freuen uns, dass wir einen so typvollen Kromi-Rüden abbekommen haben und sind schon gespannt, wie er mal bei einer zukünftigen Körung abschneiden wird.

 

Jun 06

Barky bei der Mitmach-Aktion Dogdance auf der Rassehundausstellung Neunkirchen

Auf der Rassehundausstellung Neunkirchen lernten wir Irmhild mit der Kromfohrländer-Hündin Chiva vom fünfzinnigen Hochzeitsturm kennen. Die beiden sind erfolgreich im Dogdance unterwegs und luden uns am zweiten Tag der Rassehundausstellung Neunkirchen zur Mitmach-Aktion Dogdance im Ehrenring ein.

Da Barky meistens viel Spaß am Erlernen kleiner Tricks zeigt und auch schon einige wie „Gib Pfote“ oder „Gib fünf“ beherrscht, habe ich nicht lange überlegt und mich mit Leckerchen bewaffnet gemeinsam mit einigen anderen Neulingen in den Ring gewagt und mal auszuprobieren, ob das was für uns ist und wie gut man seinem Hund Tricks beibringen kann.

Ganz erwartungsvoll fixierte Barky mich, er konnte kaum erwarten, dass es los ging. Die erste Übung war „Twist“ – Barky kannte das als „Dreh dich“. Das konnte er schon sowohl rechts- als auch linksherum.

Anschließend lernten wir das Kommando „Kreis“. Der Hund läuft dabei in einem Kreis um den Menschen herum. Das war schon etwas schwieriger vom Handling, das Leckerchen hinter dem Rücken in den Händen zu tauschen und dabei die Aufmerksamkeit des Hundes nicht zu verlieren.

Eine weitere Übung, die recht einfach zu erlernen ist, war „Zick-Zack“ – während der Mensch geht, läuft der Hund im Slalom durch die Beine. Für Leute mit Rechts-Links-Schwäche ist das nix, aber wir haben es ganz gut hinbekommen.

Das letzte Kommando, was wir lernten war die „Pole-Position“, der Hund stellt sich zwischen unsere Beine. Diese Übung fand ich am schwierigsten zu erlernen, Barky brauchte etwas, bis er sich unter mich stellte. Das zeugt auch von viel Vertrauen, was der Hund zu seinem Besitzer haben muss, damit er das macht.

Nach einigen Minuten probierten wir es mit einer kleinen Choreografie aus den gerade erlernten Tricks. Das war Barky dann scheinbar doch etwas zu viel. Ich merkte schnell, dass er abschaltete. Plötzlich waren die Hunde rechts und links neben uns spannender als das Dogdance und ich verlor nach und nach seine Aufmerksamkeit. Nach den anstrengenden zwei Tagen sei ihm die Ruhe und Erholung gegönnt.

Uns hat der Ausflug ins Dogdance gut gefallen, Barky erlernt gerne solche Tricks und der Vorteil ist, dass man das zuhause ganz ohne Termindruck und Hilfsmittel üben kann – es ist eine tolle Beschäftigung für Mensch und Hund und fördert das Vertrauen und die Bindung. Bestimmt werden wir zukünftig einige Elemente weiter üben und vertiefen, das ist einfach schöne aktive Hunde-Zeit.

Jun 06

Internationale und Nationale Rassehundausstellung Neunkirchen 04./05. Juni 2017

Pünktlich zu Barkys erstem Geburtstag machten wir uns über das Pfingstwochenende auf den Weg ins Saarland zur Internationalen und Nationalen Rassehundausstellung Neunkirchen.

Barky war der einzige gemeldete Rüde in seiner Altersklasse und so hofften wir natürlich darauf, dass ein „Vielversprechend“ mit Anwartschaft für den Deutschen Jugendchampion VDH dabei herausspringen würde.

Am ersten Tag (Internationale Ausstellung) war die Ausstellung zu gut besucht. Aufgrund der vielen Menschen und der engen Gänge, die teilweise nicht mehr betreten werden konnten, wurde irgendwann der Zugang zum Gelände gestoppt und nicht nur Besucher, sondern auch Aussteller durften das Gelände nicht mehr betreten. Ärgerlich für alle, die von weit hergereist sind – es soll sogar Engländer getroffen haben, die ihre ordentlich gemeldeten Hunde nicht mehr ausstellen durften. Wir trafen um 10 Uhr auf dem Ausstellungs-Gelände ein, hatten noch Glück und kamen rein.

Auf der Suche nach unserem Ring durchquerten wir das Gelände einmal komplett, um festzustellen, dass der Ring in einem anderen Zelt eingerichtet wurde, als ursprünglich vorgesehen war. Auf dem Weg trafen wir Karin mit ihrer Kromfohrländer-Hündin Caramell von der Backnanger Bucht, die in der offenen Klasse ausgestellt werden sollte. Gemeinsam zwängten wir uns durch die Menschenmassen im viel zu engen Hauptgang des Zeltes, und erreichten dann schon etwas genervt unseren Ring.

Hinter dem Zelt fanden wir noch ein kleines Plätzchen für unsere drei Klappstühle und waren froh, dass die Kromis sich unter solchen Bedingungen so ruhig und souverän verhielten. Sie ertrugen das Gedränge unterwegs geduldig und konnten sich dann auf unserem Schoß entspannen. Beide Hunde verstanden sich auf Anhieb sehr gut und waren sehr interessiert aneinander.

Mit einstündiger Verspätung startete dann endlich unser Durchgang, inzwischen waren wir unter freiem Himmel sitzend bei ca. 11 Grad etwas durchgefroren.

Erst war Barky an der Reihe, er startete in der Jugendklasse (9-18 Monate).

Wir liefen zwei Runden durch den Ring, dann wurde Barky auf dem Richtertisch von Frau Reinelt-Gebauer begutachtet. Sie sah ihn sich genau an, kontrollierte die Zähne und gab mir einen Hinweis, wie ich Barky auf dem Tisch besser halten solle, damit ich nicht an der Ausstellungsleine ziehe, wenn er sich bewegt.

Nach der Begutachtung liefen wir wieder eine Runde im Ring, so dass Barkys Gangwerk gut beurteilt werden konnte. Anschließend musste er ruhig stehen – diesmal am Boden. Mit den Worten „Glückwunsch zum V1“ entließ uns die Richterin aus dem Ring. Ich traute mich kaum, mich richtig zu freuen, wollte das lieber erstmal schriftlich sehen.

Nun war Caramell an der Reihe. Sie lief sehr schön mit erhobenem Kopf, während Barky seinen eher hängen ließ. Auf dem Tisch fühlte sie sich jedoch gar nicht wohl, machte einen Buckel und zog die Rute ein. Trotzdem ließ sie sich aber anfassen und bekam ebenfalls ein V1 als Bewertung.

Anschließend mussten wir beide nochmal im Ring um die Entscheidung für den BOB/BOS (den Besten Hund der Rasse und den Besten Hund der Rasse des anderen Geschlechts) laufen. Caramell gewann hier und erhielt den Titel BOB, Barky dann den BOS.

Nach weiterer Wartezeit erhielten wir unsere Unterlagen.

Internationale Rassehundausstellung Neunkirchen:

Richterbericht:
12 Monate, harmonisch aufgebauter Rüde, dunkle Augen, vorzügliches Pigment, vorzügliche Brusttiefe, zeigt sich frei

Zuchtrichter: Frau Linda Reinelt-Gebauer

Bewertung:
Vorzüglich 1
Anwartschaft Deutscher Jugendchampion VDH
Bester Junghund
BOS
Saarland Jugendsieger

Super stolz auf unsere Hunde kauften wir noch ein Geburtstagsgeschenk für Barky und stärkten uns dann erstmal. Natürlich musste auch ein Foto her, denn für den Saarland Jugendsieger und für Caramells Saarland Sieger erhielten beide Hunde eine Schleife, die sie stolz präsentierten.

Müde und in der Hoffnung auf eine bessere Organisation und weniger Menschen am nächsten Tag verließen wir das Ausstellungsgelände am späten Nachmittag.

Im Hotel war dann nochmal Zeit für ein hübsches Foto und Barky bekam dann endlich sein Geschenk zum ersten Geburtstag – ein Quietsche-Hund mit Kordel, über den er sich sichtlich freute.

 

Am zweiten Tag (Nationale Ausstellung) trafen wir uns mit Karin und Caramell schon etwas früher, denn wir wollten nicht in die Lage derer kommen, die evtl. nicht mehr auf das Gelände gelassen werden, um ihren Hund auszustellen, falls es wieder zu voll werden würde. Unsere Sorge war jedoch unbegründet, diesmal waren die Ringe mit einem Flatterband abgeteilt und auch die Gänge wurden freigehalten. Es waren auch weniger Menschen da, insgesamt war die Veranstaltung also etwas luftiger und entspannter und auch besser organisiert.

Diesmal befand sich unser Ring in einem anderen Zelt und Karin hat uns schon einen Platz direkt am Ring freigehalten. Die beiden Hunde freuten sich über das Wiedersehen und spielten erstmal etwas. Wir stellten fest, dass es sicher tolle Welpen aus einer Verpaarung mit Caramell und Barky geben würde, wenn Barky in zwei Jahren eventuell gekört werden wird.

Nach den Pudeln waren die Kromfohrländer an der Reihe und diesmal gab es für uns sogar mentale Kromi-Unterstützung von Irmhild mit Chiva vom fünfzinnigen Hochzeitsturm, worüber wir uns sehr freuten.

Ich lief mit Barky eine Runde durch den Ring.

Anschließend fragte uns der Zuchtrichter, Herr Csik, ob das Richten auf dem Tisch oder am Boden besser für die Hunde sei. Ich sagte, dass es auf dem Tisch kein Problem für uns wäre und da stand mein Barky dann – ganz offen, frei und recht entspannt auf dem Tisch, während ich gleich versuchte umzusetzen, was Frau Reinelt-Gebauer mir am Vortag vermittelt hatte.

Herr Csik hatte noch einen zweiten Zuchtrichter dabei, der wohl entweder noch in Ausbildung war oder seine Lizenz um weitere Hunderassen erweiterte. Doch Barky ließ sich auch nicht von zwei Männern beeindrucken und stand brav und freundlich auf dem Tisch.

Nach der Begutachtung liefen wir einmal diagonal durch den Ring, damit Herr Csik Barkys Gangbild sowohl von vorne als auch von hinten beurteilen konnte. Danach musste Barky nochmal für eine abschließende Begutachtung still stehen.

Anschließend vergab Herr Csik uns ebenfalls ein „Vorzüglich“.

Nach uns war wieder Caramell an der Reihe. Erst zwei Runden durch den Ring, was sie auch gut gemacht hat.

Sowohl Caramell als auch Barky fühlten sich heute wohler und benahmen sich doch sehr ordentlich auf dem Richtertisch.

Caramells Lauf in der Diagonalen – hier war sie besonders schön und aufmerksam – Kopf und Rute erhoben und mit viel Schwung und Temperament. So sollte ein guter Kromfohrländer im Ring laufen – das üben wir dann nochmal etwas verstärkt.

Noch ein letzter Blick für die Gesamtbeurteilung und auch Caramell erhielt ein „Vorzüglich“.

Nun ging es wieder für uns beide in den Ring für den BOB/BOS.

Auf den Fotos kann man gut erkennen, warum auch heute Caramell den BOB geholt hat und Barky den BOS bekam. Sie lief und stand etwas besser, wir gönnen es euch von ganzem Herzen.

Nationale Rassehundausstellung Neunkirchen:

Richterbericht:
1 Jahr alt, maskulin, sehr schöner Kopf, gute Front, könnte etwas mehr Brustkorb haben, fester Rücken, gut gewinkelt, flüssiges Gangwerk

Zuchtrichter: Herr Istvan Csik

Der Richter erwähnte noch Barkys schönen Zähne und fand ihn etwas dünn. Zuhause haben wir das dann nochmal kontrolliert, bei einer Größe von 43 cm wiegt er 12,6 kg – das ist eigentlich ein normales Gewicht für den Kromi – wir werden das nochmal beobachten.

Bewertung:
Vorzüglich 1
Anwartschaft Deutscher Jugendchampion VDH
Bester Junghund
BOS
Jugendsieger Neunkirchen

Diesmal gab es für den Jugendsieger eine Medaille ohne besondere Aufschrift, deshalb haben wir nach den tollen Schleifen-Fotos von gestern auf gemeinsame Bilder von Barky und Caramell heute verzichtet.

Barky hat sich an beiden Tagen gut präsentiert, am zweiten Ausstellungstag sogar noch besser auf dem Tisch mitgemacht als am ersten Tag. Unser Laufen möchte ich gerne noch etwas verbessern, da fehlt es ihm optisch noch etwas an „Aufmerksamkeit“, er trabt eben einfach neben mir durch den Ring und ich hatte ihn nicht so richtig „bei mir“. Ich denke, dass war auch der Grund, dass Caramell letztendlich an beiden Tagen noch den BOB geholt hat und Barky dann jeweils den BOS.

Trotzdem freuen wir uns natürlich riesig über seine Erfolge und haben nun alle notwendigen Anwartschaften zusammen, so dass wir für Barky nun den Titel „Deutscher Jugendchampion VDH und Klub“ beantragen können und das macht uns ganz stolz.

Aufgefallen ist mir an beiden Tagen, wie entspannt sowohl Barky als auch Caramell waren. Sie verstanden sich auf Anhieb prima, haben miteinander gespielt und sich ansonsten in der Menschen- und Hundemenge sehr wesensfest verhalten und entspannt neben dem Ring gelegen, während andere Rüden und Hündinnen sich vor ihren Nasen präsentiert haben. Nur bei einigen wenigen Rüden hat Barky gemeckert – unter anderem bei einem Kooiker, ansonsten haben ihn die anderen Hunde nicht wirklich interessiert.

Einige Leute haben uns als Kromfohrländer erkannt und ein Interessenten-Paar mit Kindern hat uns sogar in dem Getümmel entdeckt, sich über die Rasse informiert und fand Barky und Caramell ganz hübsch und toll.

Barky hat die Ruhrkromis ganz hervorragend präsentiert und wir sind glücklich, zufrieden und etwas müde sicher wieder nach Hause gekommen.

 

 

 

Mai 30

9. Dortmunder Kromi-Spaziergang – ausgefallen wegen Hitze

Für den 29.05.2017 war der 9. Dortmunder Kromi-Spaziergang am Schacht V geplant. Das Wetter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Bei über 30 Grad Hitze wollten wir einen ausgiebigen Spaziergang weder uns noch unseren Hunden antun.

Stattdessen trafen sich Barky und Arya mit Julia und mir bei uns zuhause im Garten. Die Hunde spielten ein wenig, hatten die Möglichkeit im Wasser zu planschen und ruhten sich aus, während wir es uns bei Erdbeeren, Eis, kühlen Getränken und netten Gesprächen gut gehen ließen. Arya brachte sogar kaltes Kalbsbrustbein mit, welches die Hunde mit Wonne knabberten.

Abends haben wir dann noch eine kleine Runde durchs Feld gedreht, somit gab es also doch einen Mini-Spaziergang. Wenn es sich wieder abgekühlt hat, findet auch das normale Treffen wieder statt.

Mai 26

8. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Heute Vormittag trafen sich die beiden Kromis Arya und Barky mit dem Mischlings-Kumpel Scotty am Schacht V zum Spaziergang durch die Felder.

Nach einiger Zeit kamen wir an einen kleinen Teich.

Während Arya und Scotty fleißig Stöckchen sammelten, traute sich Barky überhaupt nicht ins Wasser, sondern sprang aufgeregt am Ufer herum.

Irgendwann fand auch Scotty die Stöckchen nicht mehr interessant genug, wenn sie zu weit ins Wasser geworfen wurden. Nur Arya schwamm richtig weit hinaus und holte fleißig einen Stock nach dem anderen zurück. Sogar gegen die beiden Rüden, die ihr den Stock dann jeweils gerne abnehmen wollten, setzte sie sich souverän durch.

Zwischenzeitlich sahen die Hunde – hier Arya – ganz schön schmutzig aus – es war eine richtige Schlammkur für die Beine. Der meiste Dreck ging beim Baden wieder weg, der Rest trocknete und fiel dann beim Toben durch die Felder einfach ab, so dass die Hunde nach dem Spaziergang fast wieder komplett sauber waren – eben typisch Kromfohrländer.

Der weitere Weg führte uns teilweise über Trampelpfade durch ein kleines idyllisches Waldstück, bis wir auf einige Felder gestoßen sind. Da die Hunde vorher ihre Geschäfte erledigt hatten und wir weder Gülle noch Dünger riechen/sehen konnten, durften Arya, Scotty und Barky hier toben.

 

Nach zwei Stunden kamen wir fröhlich und etwas geschafft am Parkplatz an und Barky durfte Aryas Hunde-Handtuch probe tragen, was er sich gut gefallen ließ.

 

Wir bedauerten sehr, dass die ehemalige Gaststätte mit Biergarten am Schacht V nicht mehr in Betrieb ist. Gerne hätten wir uns bei einem Getränk noch etwas erfrischt und weiter geplaudert. Die Gegend rund um Schacht V wäre super für eine richtige Kromi-Wanderung geeignet und mit einer Gaststätte zur späteren Einkehr wäre der Ort perfekt – aber leider wurde das Cafè geschlossen.

Da es uns und den Hunden hier so gut gefallen hat und wir an mehreren Stellen immer wieder mal auf Wasser gestoßen sind, werden wir hier öfter spazieren gehen.

Mai 23

7. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am 8. Mai trafen wir uns wieder zum Kromi-Spaziergang im Dortmunder Süggelwald in Brechten.

Diesmal war das Wetter trocken und es waren auch wieder einige Hunde dabei:

Arya von der Florenburg, Scotty, Lulu, Emma und Barky von der Ruhrhalbinsel

Über den Besuch von Kooikerhondje Lulu freute ich mich besonders, wir trafen sie ja schon mal als ganz kleiner Welpe im Wald (siehe hier) und Nicole hat nach längerer Suche Barkys Homepage und damit auch die Termine für unsere Spaziergänge gefunden.

Nach der Begrüßung leinten wir die Hunde ab. Leider hat Emma ihrem Jagdtrieb nachgegeben und sich auf die kleine Lulu gestürzt. Diese hatte keine Chance auszuweichen. Wir gingen dazwischen und holten Lulu von Emma weg.

Nach einer gründlichen Untersuchung von Lulu wurde zum Glück nichts festgestellt, denn Emma hatte nicht gebissen. Wir alle beruhigten uns und Nicole. Brigitte beschloss dann, den Spaziergang für Emma abzubrechen und ging mit ihr alleine einen anderen Weg.

Mir taten sowohl Nicole als auch Brigitte leid, die beide das erste Mal bei unserem gemeinsamen Spaziergang teilnahmen, aber da wir Emma aus der Hundeschule gut kannten, war es für Brigitte kein Problem, uns nicht zu begleiten.

Wir gingen also mit vier Hunden weiter.

Arya, Barky, Scotty und Lulu

Es dauerte einige Minuten, bis wir den Schrecken und die Aufregung vergessen konnten. Danke nochmal an Julia mit Arya, die ganz souverän die Situation im Griff hatte, alles gut analysieren konnte und wieder ganz viel Ruhe reinbrachte.

Der restliche Spaziergang verlief dann aber wie gewohnt sehr harmonisch. Alle waren begeistert, wie gut die kleine Lulu sich in die Gruppe integrierte. Auch die Wippe im Wald meisterte sie mutig und souverän.

Leider durfte Lulu aufgrund eines Verbands an der Pfote nicht ganz so viel mit den anderen Hunden toben, aber beim nächsten Spaziergang ist die olle Socke sicher wieder ab und dann darf sie auch mit rennen und spielen.

Wir freuen uns, nach unserer kurzen Urlaubspause auf den nächsten Spaziergang, der dann mal an einem anderen Ort, den Feldern bei „Schacht V“ stattfinden wird.

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