Apr 17

Barkys erster Besuch in Wendisch-Evern

Kurz vor Ostern machten wir uns auf den Weg zum Familien-Besuch nach Wendisch-Evern.

Barky verhielt sich während der dreieinhalb-stündigen Autofahrt ruhig und friedlich. Nach ca. zwei Stunden machten wir eine kleine Pause, damit er sich lösen konnte. Zu unserer Erleichterung stieg er anschließend freiwillig wieder ins Auto ein.

Das fremde Haus und dessen Bewohner wurden nach unserer Ankunft erstmal ausgiebig beschnuppert und für freundlich befunden. Lediglich die Keramikgänse auf der Terrasse störten Barky und er bellte sie immer wieder durch die Tür an, gewöhnte sich aber nach zwei Tagen dann doch an ihren Anblick.

Ganz Kromi-typisch fühlte Barky sich dort wohl, wo seine Familie war. Freundlich und offen begegnete er schon nach wenigen Stunden den bisher fremden Familienmitgliedern und lies sich auch gerne streicheln. Toll fand er natürlich unser Schlafzimmer im Keller des Hauses, wo im Gegensatz zum Zuhause seine komplette Familie in einem Zimmer übernachtete und er somit auch nachts all seine Leute um sich hatte. Das gab ihm Ruhe und Sicherheit, so dass er sich den kompletten Aufenthalt über sehr entspannt zeigte. Wenn wir nicht spazieren gingen oder mit ihm spielten, lag er ruhig und zufrieden in unserer Nähe.

An den nächsten beiden Tagen nach unserer Ankunft wollten wir die Oma im Krankenhaus besuchen, da blieb Barky sogar gut zwei Stunden beim Onkel alleine zuhause, darüber freuten wir uns sehr.

Die Spaziergänge durchs idyllische Wendisch-Evern fand Barky sehr spannend, es gab so viele fremde Düfte und Gerüche zu entdecken. Im Dorf blieb Barky angeleint, am Feldrand durfte er dann auch mal toben und rennen.

  

Nach drei Tagen fuhren wir wieder nach Hause. Barky hat sich unseren norddeutschen Familienmitgliedern als freundlicher und ausgeglichener Kromfohrländer präsentiert und ihnen gezeigt, wer da im Sommer bei uns eingezogen ist. Alle waren begeistert von seiner Art und haben ihn ins Herz geschlossen, nur seine Küsschen an die Tante waren dann doch etwas zuviel und nicht so gerne gesehen.

Wir sind von Barkys Charakter mal wieder begeistert und sehen unserem Texel-Urlaub im Sommer nun entspannt und voller Vorfreude entgegen, wo wir nun wissen, dass sowohl eine längere Autofahrt als auch eine fremde Umgebung Barky nicht aus der Ruhe bringen.

Apr 11

Der Kromi ist ein Familienhund

Wer sich über das Wesen der Kromfohrländer informiert, der liest immer wieder davon, wie Mensch-bezogen die Kromis sind. Begriffe wie „Ein-Mann-Hund“ oder auch „Familienhund“ finden sich in den Beschreibungen der Kromfohrländer immer wieder.

Auch wir haben uns gut über die Rasse informiert, bevor wir uns für einen Kromi entschieden haben, durften auch die unterschiedlichsten Kromfohrländer auf diversen Kromi-Wanderungen und bei den wöchentlich stattfindenden Essener Treffen über ein Dreivierteljahr kennen lernen, bevor Barky Teil unserer Familie wurde.

Interessant finde ich die Reserviertheit, mit der erwachsene Kromfohrländer fremden Personen gegenüber auftreten, sie wirken oft etwas kühl und distanziert, wenn man sie nicht näher kennt. Oft habe ich mir vor Barkys Einzug Gedanken gemacht, ob er uns auch wirklich toll finden würde, oder ob er seiner Mama, seinen Geschwistern und vor allem der Züchterin Astrid, seiner bis zum Auszug festen Bezugsperson, lange nachtrauern würde.

B-Wurf von der Ruhrhalbinsel

Die ersten Tage nach Barkys Einzug erwischte ich mich immer wieder dabei, wie sehr ich um seine Aufmerksamkeit buhlte, obwohl wir zu der Zeit noch vom natürlichen Folgetrieb der Welpen profitierten. Wenn Barky wach war, sprach ich ihn ständig an, wollte mit ihm spielen und kuscheln und hoffte inständig, dass er uns irgendwann mal toll finden würde.

Durch tolle Übungen in den Welpenstunden der Pfötchenuni bauten wir unsere Bindung zueinander auf und es kam schnell Routine in unseren plötzlich neuen Hunde-Alltag. Barky lernte immer mehr, uns zu vertrauen und ganz leicht und spielerisch kamen wir uns näher.

Acht Monate lebt Barky nun schon bei uns und mittlerweile kennen wir uns gegenseitig schon sehr genau und gut und ich kann behaupten, dass wir uns gegenseitig schon sehr gut vertrauen können, auch wenn Barky nun in der Pubertät steckt und deshalb nicht immer sofort aufs erste Wort hört.

Tatsächlich kann ich nun aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die Kromis sich einen Hauptmenschen in ihrer Familie suchen, an dem sie sich vorwiegend orientieren. In unserer Familie hat Barky mich als erste Bezugsperson ausgesucht.

Ich verbringe die meiste Zeit mit ihm, da ging das dann doch irgendwie automatisch und mein insgeheimer Wunsch, dass es sich so entwickeln sollte, hat sich also erfüllt. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, werde ich stürmisch begrüßt. Auch wenn wir gemeinsam als Familie unterwegs waren und gemeinsam nach Hause zurück kommen, begrüßt Barky als erstes und sehr intensiv mich, bevor die anderen Familienmitglieder dran sind – sehr zum Leidwesen unserer Töchter, die diese Tatsache nie unkommentiert lassen.

Die meisten Besuche in der Hundeschule, gemeinsame Spaziergänge mit anderen Hunden in der Gruppe oder auch „nur“ Spaziergänge mit Barky alleine nachmittags mache ich. Auch wenn ich mich nach der Arbeit im Büro dem Haushalt oder der Gartenarbeit widme, finde ich immer wieder Zeit, Barky aktiv mit einzubinden. So werfe ich z. B. auch mal einen Ball oder seine Frisbee draußen im Garten, während ich die Wäsche aufhänge, auf diese Weise bleibt Barky sich eigentlich nie wirklich lange sich selbst überlassen.

Barky zeigt nicht nur bei der Begrüßung, dass ich die wichtigste Bezugsperson für ihn bin, auch im Alltag zuhause hält er sich immer dort auf, wo ich bin. Er folgt mir gerne, wenn ich den Raum wechsle (ohne mich zu begrenzen oder zu kontrollieren) und legt sich dann entspannt zu meinen Füßen ab und ruht oder beobachtet, womit ich beschäftigt bin. Trotzdem muss er natürlich akzeptieren, dass er mir nicht überall hin folgen kann. Dies handhaben wir von Anfang an so und es klappt auch gut.

Trotzdem ist es (zum Glück) nicht so, dass Barky sich ausschließlich an mir orientiert und das finde ich auch gut und wichtig so. Zweite Bezugsperson von Barky ist mein Mann.

Er ist derjenige, der mit Barky in den Tag startet, er ist von Anfang an für die Morgenrunde zuständig, während ich die Kinder für die Schule versorge. Auch Termine der Hundeschule oder Kromi-Wanderungen an den Wochenenden nehmen wir gemeinsam oder abwechselnd wahr, so dass Barky es auch in diesen Situationen kennt, sich an meinem Mann zu orientieren. Mein Mann wird weniger stürmisch begrüßt, dafür schleppt Barky jedesmal ein Spielzeug an und fordert ihn zum gemeinsamen Spielen und Toben auf – eben eine echte Männerfreundschaft.

Zu guter Letzt gehören noch unsere beiden Töchter zur Familie, die schon von Anfang an gerne mit Barky spielen und kuscheln.

Unsere ältere Tochter Nina übt kleine Tricks mit Barky („Gib Pfote“ oder „Gib fünf“, „Dreh dich“ etc.) und geht auch mal alleine eine kleine Runde Gassi mit ihm. Außerdem kämmt sie Barky sehr gerne und liebt es, für ihn da zu sein und sich mit ihm zu beschäftigen. Als ich mal für einige Tage mit unserem Gospelchor verreist war, hat Barky sich neben meinem Mann sehr stark an Nina orientiert.

Unsere jüngere Tochter Jana fordert Barky gerne zum spielen auf oder füttert ihn auch gerne mal. Manchmal begleitet sie uns zu Spaziergängen. In Barkys „Bezugs-Hierarchie“ steht Jana ganz unten, jedoch haben wir von Anfang an darauf geachtet, dass er auch sie mehr oder weniger ernst nimmt und sie nicht nur als Spielpartner ansieht, sondern sich auch von ihr versorgen lässt und bereits bekannte Kommandos in unserem Beisein von ihr befolgen muss, damit er akzeptiert, dass sie ihm auch etwas zu sagen hat und er ihr dann gehorchen muss.

Barky hat sich sehr gut in unsere Familie integriert und sich hervorragend unserem Alltag angepasst. Er kennt es, an fünf Tagen in der Woche bis zu maximal sechs Stunden alleine zu sein und hält das auch gut aus. Eine Woche nach seinem Einzug bei uns haben wir das Alleine bleiben über sechs Wochen lang in ganz kleinen Schritten konsequent gesteigert.

Wenn dann aber alle oder auch nur einzelne Personen unserer Familie zuhause sind, dann blüht Barky auf, steht allzeit für Beschäftigung und Spielchen bereit und genießt förmlich die Aufmerksamkeit, die wir ihm dann schenken.

Während unserer Mahlzeiten liegt Barky meistens unter oder neben dem Tisch mindestens aber im gleichen Raum und kaut dann gerne auf einem Stück Ochsenziemer herum oder hält ein Nickerchen.

Wenn dann abends langsam Ruhe einkehrt, wir die Abendrunde gegangen sind und die Kinder schlafen gehen, dann bekommt Barky seine zweite Mahlzeit und liegt danach immer in dem Raum, in dem wir uns aufhalten. Manchmal kuscheln wir aktiv oder spielen nochmal etwas, meistens reicht es ihm aber einfach dabei zu sein. Da Barky tagsüber schon so viele Stunden alleine bleiben muss, darf er nachts mit im Schlafzimmer (aber nicht im Bett) schlafen. Wir kuscheln dann erst immer noch einen Moment und dann zieht er sich in seine Schlafbox zurück.

Bisher reagiert Barky sowohl freundlich auf jeden Besuch (egal ob fremde oder bekannte Personen) und kennt es auch, andere Leute mit uns zu besuchen, er ist ein richtig freundlicher und aufgeschlossener Hund – ich bin gespannt, wie sich dieses Verhalten zukünftig entwickeln wird, bisher ist von der Reserviertheit gegenüber Fremden noch nichts festzustellen.

Wir als vierköpfige Familie sind mit der Wahl eines Kromfohrländer-Rüden bisher zu 100 Prozent zufrieden. Natürlich haben wir sehr gute Unterstützung seitens unserer Züchterin und der Hundeschule, aber letztendlich müssen wir die Tipps und Ratschläge schon selbst umsetzen und bisher gelingt uns das offensichtlich gut. Wenn man darauf achtet, dass der Kromi schon als Welpe möglichst viele Eindrücke sammeln und Kontakte knüpfen kann und bei der Erziehung alle konsequent zusammenhalten, dann ist auch ein eher sensibler Hund durchaus für Familien mit Kindern geeignet, solange gewährleistet ist, dass alle gewisse Regeln beachten, die Erziehung in der Verantwortung der Erwachsenen liegt und regelmäßige Besuche in der Hundeschule eingehalten werden.

Wir möchten Barky nicht wieder hergeben, sind gespannt, wie er sich weiterhin entwickeln wird und freuen uns darüber, wie sehr er unser Leben als Familie bereichert.

Apr 05

4. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Zum vierten Dortmunder Kromi-Spaziergang im Süggelwald in Brechten trafen wir uns diesmal mit drei Hunden.

Mit dabei waren Barky, Cleene vom glatten Kiesel und Kumpel Scotty aus der Hundeschule mit Leinenhaltern.

Der Wald war wieder sehr gut besucht, so dass wir die Hunde regelmäßig zu uns riefen, damit wir Joggern, Kinderwagen, Spaziergängern, Fahrradfahrern und anderen Hunden entspannt begegnen konnten. Cleene und Scotty verhielten sich da sehr vorbildlich (ganz zum Erstaunen ihrer Besitzer).

Bei Barky schlug voll die Pubertät durch – er hörte zwar meinen Rückruf, blieb aber trotzdem immer stehen und fixierte entgegenkommende Hunde. Sobald ich mich ihm auf eine gewisse Distanz näherte, ging er weiter vorwärts, statt zu mir zurückzukehren. Wir haben dann teilweise alle drei umgedreht und sind in die entgegengesetzte Richtung gegangen. Das zeigte Wirkung, schnell kam Barky zurück gerannt.

Trotzdem war es wieder ein sehr harmonischer Spaziergang mit viel Freude für Hund und Mensch und wir freuen uns schon auf den nächsten.

Barky mit Tante Cleene:

Barky mit Kumpel Scotty:

 

 

Mrz 29

Barkys Lieblingsrunde

Nach meiner Arbeit im Büro von SMF freut Barky sich immer ganz besonders über unseren anstehenden nachmittäglichen Spaziergang. Meistens drehen wir dabei unsere Lieblingsrunde durch das nahe gelegene Feld, das von der Brechtener Straße ab geht.

Im Feld kann Barky toben, seiner Frisbee nachjagen und darf ohne Leine laufen. Regelmäßig treffen wir hier auch auf andere Hunde, aber manchmal haben wir dieses tolle Fleckchen ganz für uns.

Ein einfacher Rundweg dauert eine gute halbe Stunde, so dass wir wieder pünktlich zuhause sind, bevor die Kinder aus der Schule kommen bzw. von dort abgeholt werden müssen.

Biegt man an der ein oder anderen Stelle etwas anders ab, ist man locker über eine Stunde unterwegs, wir könnten hier also auch gut mal mit unserem Dortmunder Kromi-Spaziergang ein etwas größeres Ründchen drehen, wenn ihr mögt.

Mrz 23

Barky & Günni – zwei Kumpel auf acht Pfoten

Freunde von uns haben im August den kleinen Mischling Günni zu sich geholt, der am gleichen Tag geboren ist wie Barky.

Die beiden kennen sich von klein auf, Günni besucht uns regelmäßig. Zur Begrüßung wird jedesmal ordentlich beschnuppert und gespielt.

Manchmal müssen wir die beiden zu Spielpausen zwingen, indem wir beide anleinen und auseinander halten. Dieser Abend wer der erste, an dem die beiden Pubertiere von selbst Pausen machten oder wir sie ohne Leine an verschiedenen Plätzen ablegen konnten.

Manchmal wirkte es, als heckten die beiden etwas aus.

Sogar leckere Ochsenziemer wurden mit Günni geteilt, das ist eben eine echte Männerfreundschaft.

Noch besser gefiel den beiden natürlich, dass jeder sein eigenes Leckerchen hatte.

Nach einigen Stunden konnten wir Barky und Günni ihre Müdigkeit deutlich ansehen.

Nach Günnis Besuch zog Barky sich in sein Körbchen zurück.

Mrz 21

3. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Zum dritten Dortmunder Kromi-Spaziergang im Süggelwald in Brechten haben wir uns mal eben verdoppelt.

Mit dabei waren Barky und Ameli (beide von der Ruhrhalbinsel), deren Tante Cleene vom glatten Kiesel und Freundin Arya von der Florenburg mit Leinenhaltern.

Nach einer recht stürmischen Begrüßung am Minigolfplatz wurde gemeinsam getobt und geschnuppert. Cleene und Arya klärten einmal kurz, wer die Chefin ist, von da an war es eine sehr harmonische Hundegruppe.

Die Kommunikation der Hunde untereinander konnten wir wunderbar beobachten, wir stellten fest, dass die Kromfohrländer hervorragend zu lesen sind, weil sie sehr eindeutig kommunizieren. Das sensible Wesen der Kromis zeigten die Hunde auch untereinander, sie achteten gut auf Ansagen vom jeweils anderen Hund und reagierten entsprechend.

Nach dem Workshop zum Thema Hunde-Kommunikation bei der Pfötchenuni konnte ich nun sehr gut erkennen, mit welchen Feinheiten die Hunde miteinander kommunizieren und wie geschickt sie Konflikten aus dem Weg gehen. Das war eine tolle Erfahrung, das Gelernte in so einer Gruppe mal anzuwenden bzw. so viel erkennen zu können.

Besonders lustig fanden wir die Begegnung mit dem größeren und älteren Rüden Meddox in Begleitung seiner joggenden Leinenhalterin. Während er bei der ersten Begegnung noch sehr überfordert mit unseren vier quirligen Hunden schien und ganz ruhig abwartete, bis wir an ihm vorbeigegangen waren, konnte er bei der zweiten Begegnung dem Charme der drei Hündinnen nicht widerstehen. Mächtig interessiert aber doch höflich zurückhaltend wollte er sich gar nicht mehr von unserer Gruppe trennen. Da musste das Frauchen eine sportliche Zwangspause einlegen, bis sie ihren hübschen Kerl (auf dem Foto hinter dem Baum versteckt) irgendwann dann doch zurückgerufen bekam.

Nach ca. 1,5 Stunden Rennen, Toben, Balancieren und Schnüffeln…

… erreichten wir unseren Ausgangspunkt und waren verwundert, wie schnell die Zeit vergangen war. Nicht nur die Hunde, auch wir Menschen haben uns auf Anhieb toll verstanden und waren uns schnell einig, dass der Dortmunder Kromi-Spaziergang auf jeden Fall regelmäßig stattfinden sollte. Darüber freute ich mich besonders, denn es ist immer aufregend, eine Sache neu zu beginnen, man weiß ja nie, wie es so angenommen wird.

Zuhause angekommen vernichteten wir noch schnell eine Zecke, die auf Barkys Kopf krabbelte und sich glücklicherweise noch nicht festgebissen hatte – den Hund nach Spaziergängen gründlich abzusuchen ist also ab jetzt wieder Pflicht!!!

Den Rest des Abends verarbeitete Barky seine Eindrücke friedlich schlafend teilweise auf meinem Schoß oder in seinem Körbchen.

Mrz 15

Es riecht nach Frühling…

 

Barky und ich haben unsere nachmittägliche Runde ums Feld um einige (Kilo-) Meter erweitert. Die Sonne lockte mit wärmenden Strahlen, Vögel zwitscherten in den Hecken, dass ich gar nicht anders konnte, als gut gelaunt spazieren zu gehen.

Wie schön wir es doch hier am Stadtrand Dortmunds haben – man könnte fast meinen, wir wohnen in einem Dorf.

Etwas ab vom Straßenlärm umgeben von Feldern und Pferdekoppeln und Kuhweiden gingen wir eine ganz entspannte Runde. In dieser ländlichen Umgebung kann ich besonders gut vom Arbeitsalltag abschalten und mich entspannen.

Barky konnte ausgiebig schnüffeln, gerade Wege, die wir seltener gehen, findet er sehr interessant.

Auch einige schöne freistehende Häuser und Höfe gibt es zu sehen, Brechten ist richtig idyllisch.

Langsam ging die Sonne unter, bevor es uns jedoch zu kalt werden konnte, sind wir schnell wieder nach Hause gegangen.

Wer Lust hat, uns mal durch den Wald oder die Felder zu begleiten, der findet hier den jeweils aktuellen Termin des neuen Dortmunder Kromi-Spaziergangs.

 

 

Mrz 11

Der zweite Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am 09.03.2017 fand der zweite Dortmunder Kromi-Spaziergang statt. Mit dabei waren diesmal Barky und Ameli, beide von der Ruhrhalbinsel.

Trotz Wolken und zwischenzeitlichem Regen vorher starteten wir nachmittags eine gemütliche Runde durch den Süggelwald. Unser Mut wurde belohnt, die Wolkendecke lockerte auf und ab und zu blitzte die Sonne durch den noch recht kahlen Wald.

Auf unserem Weg luden einige abgesägte Baumstämme zu einer kleinen Kletterpartie ein.

Zu Beginn des Spaziergangs zeigte Ameli ihrem Halbbruder Barky einige Male, dass sie es nicht so gerne mag, wenn er sich ihr von hinten zu sehr nähert. Nachdem er das verstanden und akzeptiert hat, war der Spaziergang sehr harmonisch.

Die beiden ließen sich sogar auf sehr engem Raum ruhig miteinander fotografieren. Ameli kommt da ganz nach ihrer Mama Basima, sobald sie merkt, dass sie fotografiert wird, rückt sie sich nochmal ordentlich in Pose und flirtet fast mit der Kamera.

Spannend ist die unterschiedliche Färbung, obwohl bei beiden Hunden von der gleichen Mutter abstammen und der Vater jeweils rotbraunes / weißes Fell hat. Ameli ist insgesamt recht dunkel geworden, bei Barky gibt es davon nur eine kleine Stelle an der Rute. Auf den ersten Blick würde man wohl nicht vermuten, dass es sich hier um Halbgeschwister handelt, doch das ist das Besondere an unseren Kromis – manchmal sind sie für eine Überraschung gut.

Besonders toll gefällt mir das Wesen bisher aller mir bekannten Ruhrkromis. Sie sind gar nicht aufgeputscht, wie es Kromis manchmal nachgesagt wird, sondern sehr gut sozialisiert und vorwiegend entspannt im Alltag. Wir sind froh, einen Ruhrkromi bekommen zu haben und fühlen uns mit Barky super wohl.

Mrz 11

Der erste Dortmunder Kromi-Spaziergang

Facebook ist doch auch für etwas gut. Relativ spontan kam Aryas Leinenhalterin und mir die Idee, die Dortmunder Kromis mal etwas mehr zu vernetzen und miteinander in Kontakt zu treten.

Bei durchwachsenem Wetter trafen wir uns Anfang März zu einem gemeinsamen Spaziergang im Süggelwald.

Arya von der Florenburg und Barky

Arya wohnt gar nicht weit von uns in Dortmund-Derne und die beiden Hunde sowie wir Menschen verstanden uns auf Anhieb richtig gut. Schnell war uns klar, dass es mehr von diesen Spaziergängen geben sollte – es müssen nicht immer große Wanderungen mit Einkehr in einer Gaststätte sein, manchmal reicht auch ein Spaziergang von ca. einer Stunde in Gesellschaft, damit die Hunde ausgelastet sind und wir Menschen uns miteinander wohlfühlen.

Ganz offiziell war dies der erste Dortmunder Kromi-Spaziergang, auf den hoffentlich noch viele weitere folgen werden. Eingeladen dazu sind alle Dortmunder Kromis und natürlich auch welche aus der weiteren Umgebung. Auch Kromi-Interessierte können gerne mal vorbei schauen, um sich ein Bild von der Rasse zu machen, wir nutzten in der Zeit vor Barky solche Spaziergänge auch dazu, die Hunde näher kennen zu lernen und herauszufinden, ob so ein Kromfohrländer wohl der richtige Hund für uns ist.

Termine der Spaziergänge findet ihr hier.

Mrz 10

Besuch beim Essener Treffen

Am 21. Februar waren wir mal wieder beim Essener Treffen im Stadtwald. Lieben Dank an Barkys Züchterin, Astrid Hildebrandt, für die tollen Fotos!

Mit dabei waren Nala, Campino, Basima, Binou, Barky und Deliah.

Die Hunde genossen den Auslauf und tobten auf der Wiese fleißig miteinander.

Binou, Basima, Deliah, Barky und Nala

Barky, Binou, Basima und Nala

Barky war sehr interessiert an Nala, die seine freundlichen Annäherungsversuche jedoch erfolgreich ignorierte.

Die Kommunikation zwischen Barky und Campino verlief nach anfänglicher Festlegung der Rangordnung wieder auf einer Wellenlänge, manchmal durfte Barky Campino sogar recht nah kommen. Ganz unbeteiligt scheinen sie zu schnuppern, dabei kommunizieren sie gerade, dass keine Gefahr vom jeweils anderen ausgeht.

 

Binou lockte die Jungs immer wieder mit Laufspielen und sorgte so ganz nebenbei für ein entspanntes Miteinander der Hunde.

Wir fahren immer wieder gerne nach Essen, denn ein so harmonisches Miteinander erlebt man nicht auf jedem Spaziergang – die Kromis verstehen sich einfach ganz toll untereinander.

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