Mrz 23

Barky & Günni – zwei Kumpel auf acht Pfoten

Freunde von uns haben im August den kleinen Mischling Günni zu sich geholt, der am gleichen Tag geboren ist wie Barky.

Die beiden kennen sich von klein auf, Günni besucht uns regelmäßig. Zur Begrüßung wird jedesmal ordentlich beschnuppert und gespielt.

Manchmal müssen wir die beiden zu Spielpausen zwingen, indem wir beide anleinen und auseinander halten. Dieser Abend wer der erste, an dem die beiden Pubertiere von selbst Pausen machten oder wir sie ohne Leine an verschiedenen Plätzen ablegen konnten.

Manchmal wirkte es, als heckten die beiden etwas aus.

Sogar leckere Ochsenziemer wurden mit Günni geteilt, das ist eben eine echte Männerfreundschaft.

Noch besser gefiel den beiden natürlich, dass jeder sein eigenes Leckerchen hatte.

Nach einigen Stunden konnten wir Barky und Günni ihre Müdigkeit deutlich ansehen.

Nach Günnis Besuch zog Barky sich in sein Körbchen zurück.

Mrz 21

3. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Zum dritten Dortmunder Kromi-Spaziergang im Süggelwald in Brechten haben wir uns mal eben verdoppelt.

Mit dabei waren Barky und Ameli (beide von der Ruhrhalbinsel), deren Tante Cleene vom glatten Kiesel und Freundin Arya von der Florenburg mit Leinenhaltern.

Nach einer recht stürmischen Begrüßung am Minigolfplatz wurde gemeinsam getobt und geschnuppert. Cleene und Arya klärten einmal kurz, wer die Chefin ist, von da an war es eine sehr harmonische Hundegruppe.

Die Kommunikation der Hunde untereinander konnten wir wunderbar beobachten, wir stellten fest, dass die Kromfohrländer hervorragend zu lesen sind, weil sie sehr eindeutig kommunizieren. Das sensible Wesen der Kromis zeigten die Hunde auch untereinander, sie achteten gut auf Ansagen vom jeweils anderen Hund und reagierten entsprechend.

Nach dem Workshop zum Thema Hunde-Kommunikation bei der Pfötchenuni konnte ich nun sehr gut erkennen, mit welchen Feinheiten die Hunde miteinander kommunizieren und wie geschickt sie Konflikten aus dem Weg gehen. Das war eine tolle Erfahrung, das Gelernte in so einer Gruppe mal anzuwenden bzw. so viel erkennen zu können.

Besonders lustig fanden wir die Begegnung mit dem größeren und älteren Rüden Meddox in Begleitung seiner joggenden Leinenhalterin. Während er bei der ersten Begegnung noch sehr überfordert mit unseren vier quirligen Hunden schien und ganz ruhig abwartete, bis wir an ihm vorbeigegangen waren, konnte er bei der zweiten Begegnung dem Charme der drei Hündinnen nicht widerstehen. Mächtig interessiert aber doch höflich zurückhaltend wollte er sich gar nicht mehr von unserer Gruppe trennen. Da musste das Frauchen eine sportliche Zwangspause einlegen, bis sie ihren hübschen Kerl (auf dem Foto hinter dem Baum versteckt) irgendwann dann doch zurückgerufen bekam.

Nach ca. 1,5 Stunden Rennen, Toben, Balancieren und Schnüffeln…

… erreichten wir unseren Ausgangspunkt und waren verwundert, wie schnell die Zeit vergangen war. Nicht nur die Hunde, auch wir Menschen haben uns auf Anhieb toll verstanden und waren uns schnell einig, dass der Dortmunder Kromi-Spaziergang auf jeden Fall regelmäßig stattfinden sollte. Darüber freute ich mich besonders, denn es ist immer aufregend, eine Sache neu zu beginnen, man weiß ja nie, wie es so angenommen wird.

Zuhause angekommen vernichteten wir noch schnell eine Zecke, die auf Barkys Kopf krabbelte und sich glücklicherweise noch nicht festgebissen hatte – den Hund nach Spaziergängen gründlich abzusuchen ist also ab jetzt wieder Pflicht!!!

Den Rest des Abends verarbeitete Barky seine Eindrücke friedlich schlafend teilweise auf meinem Schoß oder in seinem Körbchen.

Mrz 15

Es riecht nach Frühling…

 

Barky und ich haben unsere nachmittägliche Runde ums Feld um einige (Kilo-) Meter erweitert. Die Sonne lockte mit wärmenden Strahlen, Vögel zwitscherten in den Hecken, dass ich gar nicht anders konnte, als gut gelaunt spazieren zu gehen.

Wie schön wir es doch hier am Stadtrand Dortmunds haben – man könnte fast meinen, wir wohnen in einem Dorf.

Etwas ab vom Straßenlärm umgeben von Feldern und Pferdekoppeln und Kuhweiden gingen wir eine ganz entspannte Runde. In dieser ländlichen Umgebung kann ich besonders gut vom Arbeitsalltag abschalten und mich entspannen.

Barky konnte ausgiebig schnüffeln, gerade Wege, die wir seltener gehen, findet er sehr interessant.

Auch einige schöne freistehende Häuser und Höfe gibt es zu sehen, Brechten ist richtig idyllisch.

Langsam ging die Sonne unter, bevor es uns jedoch zu kalt werden konnte, sind wir schnell wieder nach Hause gegangen.

Wer Lust hat, uns mal durch den Wald oder die Felder zu begleiten, der findet hier den jeweils aktuellen Termin des neuen Dortmunder Kromi-Spaziergangs.

 

 

Mrz 11

Der zweite Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am 09.03.2017 fand der zweite Dortmunder Kromi-Spaziergang statt. Mit dabei waren diesmal Barky und Ameli, beide von der Ruhrhalbinsel.

Trotz Wolken und zwischenzeitlichem Regen vorher starteten wir nachmittags eine gemütliche Runde durch den Süggelwald. Unser Mut wurde belohnt, die Wolkendecke lockerte auf und ab und zu blitzte die Sonne durch den noch recht kahlen Wald.

Auf unserem Weg luden einige abgesägte Baumstämme zu einer kleinen Kletterpartie ein.

Zu Beginn des Spaziergangs zeigte Ameli ihrem Halbbruder Barky einige Male, dass sie es nicht so gerne mag, wenn er sich ihr von hinten zu sehr nähert. Nachdem er das verstanden und akzeptiert hat, war der Spaziergang sehr harmonisch.

Die beiden ließen sich sogar auf sehr engem Raum ruhig miteinander fotografieren. Ameli kommt da ganz nach ihrer Mama Basima, sobald sie merkt, dass sie fotografiert wird, rückt sie sich nochmal ordentlich in Pose und flirtet fast mit der Kamera.

Spannend ist die unterschiedliche Färbung, obwohl bei beiden Hunden von der gleichen Mutter abstammen und der Vater jeweils rotbraunes / weißes Fell hat. Ameli ist insgesamt recht dunkel geworden, bei Barky gibt es davon nur eine kleine Stelle an der Rute. Auf den ersten Blick würde man wohl nicht vermuten, dass es sich hier um Halbgeschwister handelt, doch das ist das Besondere an unseren Kromis – manchmal sind sie für eine Überraschung gut.

Besonders toll gefällt mir das Wesen bisher aller mir bekannten Ruhrkromis. Sie sind gar nicht aufgeputscht, wie es Kromis manchmal nachgesagt wird, sondern sehr gut sozialisiert und vorwiegend entspannt im Alltag. Wir sind froh, einen Ruhrkromi bekommen zu haben und fühlen uns mit Barky super wohl.

Mrz 11

Der erste Dortmunder Kromi-Spaziergang

Facebook ist doch auch für etwas gut. Relativ spontan kam Aryas Leinenhalterin und mir die Idee, die Dortmunder Kromis mal etwas mehr zu vernetzen und miteinander in Kontakt zu treten.

Bei durchwachsenem Wetter trafen wir uns Anfang März zu einem gemeinsamen Spaziergang im Süggelwald.

Arya von der Florenburg und Barky

Arya wohnt gar nicht weit von uns in Dortmund-Derne und die beiden Hunde sowie wir Menschen verstanden uns auf Anhieb richtig gut. Schnell war uns klar, dass es mehr von diesen Spaziergängen geben sollte – es müssen nicht immer große Wanderungen mit Einkehr in einer Gaststätte sein, manchmal reicht auch ein Spaziergang von ca. einer Stunde in Gesellschaft, damit die Hunde ausgelastet sind und wir Menschen uns miteinander wohlfühlen.

Ganz offiziell war dies der erste Dortmunder Kromi-Spaziergang, auf den hoffentlich noch viele weitere folgen werden. Eingeladen dazu sind alle Dortmunder Kromis und natürlich auch welche aus der weiteren Umgebung. Auch Kromi-Interessierte können gerne mal vorbei schauen, um sich ein Bild von der Rasse zu machen, wir nutzten in der Zeit vor Barky solche Spaziergänge auch dazu, die Hunde näher kennen zu lernen und herauszufinden, ob so ein Kromfohrländer wohl der richtige Hund für uns ist.

Termine der Spaziergänge findet ihr hier.

Mrz 10

Besuch beim Essener Treffen

Am 21. Februar waren wir mal wieder beim Essener Treffen im Stadtwald. Lieben Dank an Barkys Züchterin, Astrid Hildebrandt, für die tollen Fotos!

Mit dabei waren Nala, Campino, Basima, Binou, Barky und Deliah.

Die Hunde genossen den Auslauf und tobten auf der Wiese fleißig miteinander.

Binou, Basima, Deliah, Barky und Nala

Barky, Binou, Basima und Nala

Barky war sehr interessiert an Nala, die seine freundlichen Annäherungsversuche jedoch erfolgreich ignorierte.

Die Kommunikation zwischen Barky und Campino verlief nach anfänglicher Festlegung der Rangordnung wieder auf einer Wellenlänge, manchmal durfte Barky Campino sogar recht nah kommen. Ganz unbeteiligt scheinen sie zu schnuppern, dabei kommunizieren sie gerade, dass keine Gefahr vom jeweils anderen ausgeht.

 

Binou lockte die Jungs immer wieder mit Laufspielen und sorgte so ganz nebenbei für ein entspanntes Miteinander der Hunde.

Wir fahren immer wieder gerne nach Essen, denn ein so harmonisches Miteinander erlebt man nicht auf jedem Spaziergang – die Kromis verstehen sich einfach ganz toll untereinander.

Mrz 07

Kromi trifft Kooiker

Am Sonntag nach der Ausstellung genossen wir einen herrlichen Spaziergang bei milderen Temperaturen im Süggelwald.

Barky durfte nach Lust und Laune schnuppern und den Wald erkunden, das hat er sich nach seinem tollen Verhalten auf der Ausstellung verdient. Die Sonnenstrahlen lockten viele andere Spaziergänger mit und ohne Hund in den Wald, so dass wir ganz viel zum Thema Hundebegegnungen üben konnten.

Plötzlich entdeckten wir ein kleines Energiebündel mit drei Generationen von Leinenhaltern. Beide Seiten rätselten, was das wohl für eine Rasse sei, die dem jeweils anderen entgegen kam.

Lulu ist ein kleines Kooikerhondje-Mädchen, gerade 12 Wochen alt und sehr aufmerksam, neugierig und freundlich.

Barky näherte sich ihr ganz vorsichtig, schnupperte erstmal auf dem Boden, um ihr zu zeigen, dass von ihm keine Gefahr ausgeht.

Anschließend wurde Lulu von Barky gründlich beschnüffelt, sowohl am Maul…

…als auch am Hinterteil. Eben eine ganz typische freundliche Hundebegegnung wie aus dem Lehrbuch.

Lulu war noch sehr verspielt und tobte mit Barky, während wir gemeinsam mit Lulus Familie ein Stück im Wald spazieren gingen. Endlich trafen wir mal auf Leute, denen auch die Kromis ein Begriff sind, auch wenn sie sich letztendlich doch für einen Kooikerhondje entschieden haben.

Wir freuten uns über unseren gut sozialisierten Barky, der ganz vorsichtig mit der kleinen Lulu spielte und sich von ihrer noch welpenhaft wilden Art nicht aus der Ruhe bringen lies.

Von diesen netten Leuten und Hunden möchten wir gerne mehr antreffen.

Mrz 05

Spezial Rassehunde-Ausstellung in Steinhausen 04.03.2017

Am 04.03.2017 nahm Barky an seiner zweiten Ausstellung, der Gemeinschaftsausstellung der Kromfohrländer – Tibet Terrier – Lhasa Apso – Chihuahua – Coton de Tuléar, im ca. eine Stunde von Dortmund entfernten Steinhausen teil, zu der 43 Kromfohrländer gemeldet waren.

Um 8:45 Uhr fuhren wir los und kamen nach einer entspannten und ruhigen Fahrt pünktlich an der Schützenhalle an. Auf dem Parkplatz trafen wir Barkys Bruder Benicio, der nun im Hamm lebt. Leider verstanden sich die beiden Rüden aufgrund der sprießenden Hormone während der Pubertät nicht mehr wirklich, so dass wir unsere kleine gemeinsame Gassi-Runde nur mit etwas Abstand genießen konnten.

Nachdem Barky sich gelöst hatte, checkten wir ein. Dort wurde der Impfpass auf Tollwutimpfung untersucht und wir erhielten das Ausstellungsverzeichnis und unsere Startnummer.

Ich stellte erfreut fest, dass die Atmosphäre in der Schützenhalle sehr viel familiärer und freundlicher wirkte, als bei der Ausstellung in Kassels Messehallen. Hier fühlte ich mich spontan viel wohler und entspannter und hoffte auf einen freundlichen Richter.

Die Show der anderen Hunderassen lief noch, so dass wir uns in Ruhe einen Platz an einem der vorhandenen Tische sichern konnten. In einem etwas abgegrenzten Teil der Schützenhalle waren wir zu einem kostenlosen Ringtraining angemeldet, so dass wir nochmal testen konnten, wie Barky läuft und wie er sich von Fremden anfassen lässt.

Hier warten Bijou de Monte Salza und Barky darauf, dass sie beim Ringtraining dran sind.

Besonders freuten wir uns darüber, dass auch Barkys Halbschwester Ameli und die Essener Freundin Deliah mit ihren Leinenhaltern zum Anfeuern gekommen sind, ohne selbst an der Ausstellung teilzunehmen.

Um 13 Uhr war es dann endlich soweit, die Wertung der Kromfohrländer begann mit den Rüden.

Benicio und Barky waren am 04.03.2017 auf den Tag genau 9 Monate alt und durften diesmal in der Jugendklasse starten, in der schon richtige Platzierungen und Anwartschaften auf Titel vergeben werden. Mit in ihrer Klasse startete noch Anton vom Hügel am Wahnbach. Der vierte Rüde dieser Altersklasse erschien aufgrund einer Erkrankung seiner Besitzerin nicht auf der Ausstellung.

Bestückt mit Ausstellungsleine und Leckerchen stellten wir uns im Ring auf. Zuerst liefen wir zwei Runden im Trab. Hierbei war es wichtig, das Tempo so zu treffen, dass die Hunde locker traben, ohne zu galoppieren, zu hüpfen oder gelangweilt im Schritttempo zu laufen. Idealerweise sollten die Hunde dabei noch aufmerksam schauen und nicht am Boden schnüffeln. Der Richter beurteilt hierbei vergleichend das Gangwerk der Hunde und macht sich einen ersten Eindruck.

Benicio, Barky und Anton – die drei Rüden in der Jugendklasse:

Barkys Bruder Benicio führte die Reihe an:

Barky und Anton folgten dahinter.

Während erst Benicio von Herrn Hofmann auf dem Richtertisch beurteilt wurde, mussten wir möglichst ruhig und aufmerksam stehen und warten. Hierbei sollte Barky sich möglichst nicht hinsetzen, damit der Richter die Hunde zwischendurch auch nochmal vergleichend betrachten kann.

Benicio hat sich auf dem Richtertisch vorbildlich verhalten und sich gut anfassen lassen. Nur auf dem Boden zeigte er sich etwas dominant und fing immer wieder an, die anderen Rüden anzubellen.

Nach der Beurteilung von Benicio wurde Barky von Herrn Hofmann begutachtet. Er schaute ihn sich genau an beurteilte seinen Körperbau, Fell, Zähne usw.

Herr Hofmann ging dabei äußerst freundlich und aufmerksam vor und strahlte eine wunderbare Ruhe und Zuversicht dabei aus, so dass auch ich entspannt war und sich diese Ruhe sicherlich auf Barky übertragen hat.

Barky zeigte sich sehr freundlich und lies sich diesmal auch besser ins Maul schauen. Das hatten wir allerdings nach der ersten Ausstellung in Kassel auch mehrmals geübt.

Auf Ansprache des Richters reagierte Barky aufmerksam und sehr freundlich und offen.

Nach der Begutachtung auf dem Tisch musste ich mit Barky einmal diagonal durch den Ring laufen und dabei genau auf den Richter zugehen, damit er das Gangwerk von Barky beurteilen konnte. Anschließend noch eine Runde an den wartenden Rüden vorbei und dann stellten wir uns wieder in die Reihe und warteten auf Antons Beurteilung.

 

Nach der Begutachtung aller drei Rüden trabten wir noch eine Runde gemeinsam durch den Ring, anschließend vergab der Richter die Plätze:

1. Barky
2. Benicio
3. Anton

Wow – was war ich stolz auf meinen Barky. Wir haben gewonnen. Das bedeutet, dass wir nun eine Anwartschaft für den Titel des Deutschen Jugend Champions VDH und Klub haben. Nun fehlen uns noch zwei Anwartschaften, dann bekommt Barky diesen Titel anerkannt.

In der offenen Klasse der Rüden startete Barkys Halbbruder Aiello gegen neun andere Rüden. Aiello ist mit seiner entspannten und freundlichen Art unser großes Vorbild. Auch bei den erwachsenen Rüden gab es einige, die nicht sehr gut mit Ihresgleichen verträglich waren und pöbelten, so wurde diese starke Gruppe zweigeteilt.

Aiello lies sich von einigen der pöbelnden Kollegen gar nicht aus der Ruhe bringen, lief sicher und super an Eva orientiert durch den Ring und wartete sehr gelassen inmitten der Testosteron-gesteuerten Vierbeiner auf seine Beurteilung auf dem Richtertisch.

Auf dem Richtertisch zeigte sich Aiello von seiner besten Seite, lies alles äußerst ruhig und geduldig über sich ergehen und zuckte nicht mal bei der Untersuchung der Zähne. Diese Sicherheit bewundern wir sehr an ihm.

Aiello gehört mit seinem Stockmaß von 46 cm zu den größten Kromfohrländern und mit seiner dunklen Farbe – trotz der braunen Ansätze – sticht er optisch schnell aus der Menge heraus. Scheinbar gefiel das dem Richter nicht so sehr, denn trotz seines hervorragenden Verhaltens kam er nicht in die engere Auswahl der besten Rüden seiner Klasse.

 

In der Jugendklasse der Hündinnen startete Barkys Schwester Binou zusammen mit vier anderen Hündinnen. Auch sie zeigte sich aufmerksam und freundlich sowohl im Ring als auch auf dem Richtertisch.

Binou lies sich ruhig anfassen und schaute sich gelassen und doch aufmerksam um, wie eine richtig große Kromi-Dame.

Sie wurde zweite ihrer Altersklasse, bei der Konkurrenz eine tolle Leistung.

Barky musste als bester Rüde der Jugendklasse später noch einmal im Ring gegen die beste Hündin der Jugendklasse, Anita vom Hügel am Wahnbach, um den Titel Bester Junghund antreten. Nach einer Runde Traben im Ring wurde Anita als bester Junghund gewählt. Auch hier hat Barky sich toll gezeigt.

Endlich war es Zeit, die Hunde draußen ausgiebig toben und spielen zu lassen. Nach der Konzentration und Arbeit tat das nicht nur den Hunden gut, frische Luft zu schnappen, sondern auch wir Menschen atmeten entspannt auf.

Binou und Barky

Barky, Binou und Basima

Aiello, Binou und Barky

Ameli, Barky und Binou

Zwischendurch nahmen wir uns noch Zeit, ein Fotos von Basima mit alle ihren anwesenden Ruhrkromi-Kindern zu machen.

Benicio, Ameli, Basima, Binou, Barky, Aiello

Außerdem gab es auch noch eine Foto der großen Kieselfamilie, deren Namen ich leider nicht alle zusammen bekomme.

Gegen 17 Uhr durften wir dann Barkys Urkunde und Schleife abholen und hielten nun auch den vollständigen Richterbericht in den Händen:

Richterbericht:

9 Monate alter typvoller Rüde, sehr gute Größe und Proportionen, korrekt maskuliner Kopf, sehr gut angesetzte und getragene Ohren, dunkele ovale Augen, schwarzes Nasenpigment, Scherengebiss 6/6, korrekte Brusttiefe,- breite und Vorbrust, gerade Vorderläufe, gute Halslänge, korrekte obere Linie, korrekt angesetzte und getragene Rute, gut gewinkelt und bemuskelter Hinterhand, korrektes rassetypisches Haarkleid, bereits gute Befederung, zeigt sich freundlich und frei, bewegt sich gut, mit gutem Schub, vorn Pfoteneng, hinten Hackeneng laufend.

Formwertnote: V Platz 1
Anw.Dt.Jug. Ch.VDH
Jgd.CAC-Klub
Zuchtrichter: Holger Hofmann

Müde und geschafft, aber stolz darauf, dass Barky seine zweite Ausstellung so toll gemeistert hat, kamen wir abends wieder zuhause an.

  

Wir sind begeistert von unserem Barky. Inmitten der vielen Hunde und Menschen zeigte er sich offen, geduldig und recht entspannt. Manchmal reagierte er auf bellende oder ihn fixierende Rüden, von selbst ergriff er jedoch äußerst selten die Initiative zu pöbeln und so gut es auf dem engen Raum ging, nahm ich ihn wenn möglich immer aus diesen Situationen wieder raus, so dass er sich auch sehr schnell wieder beruhigte.

Wir stellen wieder mal fest, dass wir mit ihm einen Glücksgriff gemacht haben – unser „Herzi“ ist eben einfach super!

Mrz 03

Barkys zweite Ruhrkromiwanderung

Mitte Februar wanderten wir bei der Ruhrkromiwanderung mit. Bei sehr schönem Wetter führte uns der Weg hoch zur Isenburg in Hattingen. Auch diese Wanderung mit 28 Personen und 11 Hunden verlief sehr harmonisch. Folgende Kromis waren dabei:

(A)Kira von der Kapuzineraue
Asha von der Ruhrhalbinsel
Asko vom Bernsteinnebel
Ayla vom Stindertal
Balia von der Ruhrhalbinsel
Baly von der Ruhrhalbinsel
Barky von der Ruhrhalbinsel
Basima vom glatten Kiesel
Binou  von der Ruhrhalbinsel
Campino von der lichten Eiche
Cerina vom Burgkopf

Barky fühlte sich in der Runde sichtlich wohl. Während die Hunde miteinander spielten und schnüffelnd die Gegend erkundeten, tauschten wir Menschen Infos und Alltagsgeschichten aus. So konnten sich auch zwei Interessentenpaare ein gutes Bild von den Kromfohrländern machen und offene Fragen konnten beantwortet werden.

Barky und Binou

Auch bei dieser Wanderung war Barky sehr an seiner Halbschwester Asha interessiert.

Barky, Asha und Basima

Asha, Binou und Barky

Baly und Campino buhlen um Balia (im Vordergrund Cerina)

Barky, Balia, Asha, Campino, Asko und Ayla

Asha, Barky und Kira

Nach der Wanderung stärkten wir uns noch bei Kaffee, Kuchen und/oder Mittagessen und so ging ein sehr schöner Tag erstaunlich schnell rum. Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung.

Feb 27

Ohren wie mit dem Kreppeisen

Die Ohren der Kromfohrländer faszinzieren mich immer wieder aufs Neue. Oft ist die korrekte Ohrenstellung ein Thema in der Kromizucht. Allerdings finde ich eine ganz andere Eigenschaft viel interessanter – das Fell der Kromfohrländer.

Am Kopf, Nacken, Hals/Brust und den Ohren fühlen sich die Glatthaar-Kromis sehr weich an. Ich habe schon einmal beschrieben, wie pflegeleicht und schön Barkys Fell ist.

Besonders „fluffig“ wird Barky, wenn wir in den Regen gekommen sind. Danach sieht er immer etwas aufgeplustert aus und fühlt sich noch weicher an als sonst.

Wenn das Fell an den nassen Ohren trocknet, sieht es aus, als wäre es mit dem Kreppeisen behandelt worden.

Nachdem Barkys Fell komplett trocken ist, verschwinden die Wellen an den Ohren auch wieder, bzw. sind sie nur noch ganz leicht erkennbar.

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